Udo Springfeld

This is a wip*.

@springfeld, Impressum

10k Tweets

Danke, ihr seid ein wundervolles Publikum.

Am 19. März 2007 meldete ich mich an, bis zu meinem ersten Tweet dauerte es dann aber noch fast anderthalb Jahre.

Hello, world!

— Udo ツ Spr¡ngfeld (@springfeld) August 13, 2008

10.000 Tweets1 später bin, an einem #ff habe ich über 700 Follower die nicht irren können oder irre genug sind mir zu folgen. Und deswegen auch »Danke ich der Acedemy«, die nicht müde wird den ein oder anderen Tweet als Favorit zu markieren, zu RT’en oder zu antworten. Alles in allem ein schöner Kanal, von dem ich den Kanal noch lang nicht voll hab. Hoffe ihr auch nicht, bleibt mir gewogen.

  1. durchschnittlich vier Tweets pro Tag []

Qualitätsjournalismus heute

So funktioniert Qualitätsjournalismus heute: BILT meldet sich bei Twitter an, sinnvoll, denn jede Wahrheit darin passt in 140 Zeichen, wenn überhaupt. Dann folgt man “unabhängig. überparteilich.” allen Parteien. Manchmal trinkt man in der Redaktion nicht nur solches, sondern findet blindes Huhn eben auch ein Korn, in dem Fall war der Newsdesk der Sozis des Bayowarischen nicht mächtig. Also titelt und twittert man das, nennt es “peinlich” und “Panne”. Dann finden das die sekundären Qualitätsmedien, titeln und twittern das.

Mia o'fangn mid zünftiga Blasmusi. Wa schunkelt mid? http://t.co/HdHa4AJmjk #pam14

— SPD Parteivorstand (@spdde) March 5, 2014

Und während Merkel seit 8 (in Worten: acht) Jahren nichts oder scheiße baut und dafür von Qualitätsmedien wie BILT aufgrund ihrer persönlichen Bindung an Friede Springer hofiert wird, wird uns Sozis nicht das Programm oder die Person zum Vorwurf gemacht, sondern einfach mal einen beinah unerträglichen Dialekt nicht drauf zuhaben. Wisst ihr was, liebe Qualitätsmedien: Heute habe ich für euch einen Vorschlag, fragt doch mal auf dem kurzen Dienstweg an, warum Merkels JUbelperser die Europäische Union auf 9-12 Mitgliedsstaaten reduziert sehen wollen.

@Junge_Union Und wir sind Papst, ja, ja. Eine Frage hätte ich: Warum hat EUre E.U. nur ~12 Sterne = Mitgliedsländer?

— Udo ツ Spr¡ngfeld™ (@springfeld) March 6, 2014

Die beteuern zwar Europa zu lieben, aber sie vermitteln den selben Eindruck hinterweltlerischer Europa-Gegner wie Seehofer, AfD und NPD – und BILT.

Hundekotbeutelspender-Feldversuch

Was für eine rasante Karriere: Von dem Moment, als ich Brigitte Lindscheid, damals Fraktionsvorsitzende der Grünen-Stadtverordnetenfraktion in Darmstadt, rein zufällig bei einer möglicherweise konspirativen Zusammenkunft mit dem nunmehr seit zweieinhalb Jahren mitregierenden Juniorpartner CDU traf, über meine Anfragen in Bezug auf dem ihrer Verantwortung unterstehenden Hundekotbeutelspender-Feldversuch, bis gestern sind schätzungsweise drei Jahre vergangen. Zwischenzeitlich ist Frau Lindscheid zuerst Stadträtin geworden, kein besonders großer Sprung nachdem sie bis dahin schon als Ausschussvorsitzende fachbezogen viel zu tun hatte. Sie hat den nicht unumstrittenen Dieter Wenzel beerbt, was zur Folge hatte das sowohl er als auch sie ein Gehalt für den selben Posten bezog, obwohl der neue Koalitionspartner vor der Wahl eigentlich angekündigt hatte den Magistrat zu verkleinern anstatt ihn aufzublähen. Und weil man gerade dabei war das Personal trotz Einstellungsstopp aufzustocken bekam Frau Lindscheid noch einen Referenten beigestellt. All das in Zeiten knapper Kassen, musste die Stadt Darmstadt im ersten Jahr der Grün-Schwarzer Ägide doch beinah melden das sie zahlungsunfähig war. Wenig später flüchteten Stadtoberhaupt und Kämmerer unter den hessischen Rettungsschirm. Und nachdem es diese oder letzte Woche schon an das Darmstädter Echo durchsickerte scheint es seit gestern offiziell: Brigitte Lindscheid schafft den Sprung vom Hinterzimmer der CDU in das erste Büro am Platze, nämlich das Regierungspräsidium gerade gegenüber des Büro des Oberbürgermeister auf dem Luisenplatz. Damit ist sie formal dafür zuständig, der Stadt die Daumenschrauben anzuziehen, die Grün-Schwarz immer gefordert und dann nie umgesetzt hat. Und sie sitzt in der Immobilie, die sich die Grün-Schwarze Stadtregierung als neues Rathaus auserkoren hat. Darmstädter Verhältnisse wird gerade wieder mal neu definiert.