Daten sicher sichern und wiederherstellen
Datensicherungen sind nur etwas wert, wenn sie Werte sichern. In vielerlei Form digitaler Daten investieren wir im Laufe unseres Lebens Zeit und Geld. Ob das Werke Dritter sind, also etwa Filme oder Bilder, hybride Werke bzw. Mashups wie die persönliche Mediensammlung mitsamt Playlisten, oder eigene Schöpfungen: Manche Werte sind selbst dann einfach wiederherzustellen, wenn sie nicht selbst gesichert wurden. Andere, Unikate insbesondere, selbst solche die keinen Wert für Dritte haben, nicht. Sind die verloren, sind die verloren.
Deshalb erfand man irgendwann Datensicherungen: Unwillkürlich angelegte Kopien, die einen beliebigen Stand eines Werkes wiederspiegel, bringen uns im bestem Fall eine ansonsten vollends verlorene Datei wieder. Und dennoch wird diese Form des einfachen Kopieren und andernorts einfügen heute noch selbst dann praktiziert, wenn es fortschrittlichere Methoden gibt. Weil es sich um domänenfremdes Wissen handelt, das bei der Bearbeitung des Objekts naturgemäß nicht im Vordergrund steht, oder weil man die Titel (soundsoviel).docx, Titel_fnal2.pptx oder Excel20170917.xlsx scheinbar einfacher kognitiv verarbeiten kann.
Vorgängerversionen, Windows Backup oder Macrium Reflect und andere Drittanbieter-Software machr es aber so einfach wie nie – selbst Einzelkämpfern oder Technik-aversen Zeitgenossen.
Für alle anderen Mitmenschen gilt das geflügelte Wort: Kein Backup, keine Gnade.