{"id":964,"date":"2009-03-03T00:45:41","date_gmt":"2009-03-02T23:45:41","guid":{"rendered":"http:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/?p=964"},"modified":"2015-12-01T18:40:17","modified_gmt":"2015-12-01T17:40:17","slug":"tsg-spd-y-die-medien-und-einfache-prozentrechnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/2009\/03\/03\/tsg-spd-y-die-medien-und-einfache-prozentrechnung\/","title":{"rendered":"TSG-SPD, Y, die Medien und einfache Prozentrechnung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sechs Wochen<\/strong> ohne Wortbruch seitens Spitzenpolitiker der hessischen SPD, ohne vereitelte Regierungs\u00fcbernahme durch die hessischen SPD, ohne Niederlage von historischem Umfang f\u00fcr Hessens SPD. Wer mit solch aufmunternden Worten beginnt, hat in Zukunft selbst nicht mehr viel zu lachen: Hickmann von der S\u00fcddeutschen leitet mit seiner obigen Aufz\u00e4hlung guter Nachrichten f\u00fcr die hessischen Sozialdemokraten nicht etwa seinen R\u00fcckblick auf den Landesparteitag der hessischen SPD in Darmstadt ein, sondern liefert die morgendliche Lekt\u00fcre davor. Wie viele der Delegierten er tats\u00e4chlich vor oder auf dem Parteitag mit diesem Schlussstrich unter sein wichtigstes Projekt des vergangenen Jahres erreicht hat, wird genau so ein Geheimnis bleiben, wie die vielen Quellen des bis dato stets gut informierten Journalisten. Nunmehr d\u00fcrfte sich das Interesse am Komplex hessische SPD legen, unterbrochen von den Verhandlungen gegen die drei Abweichler Carmen Everts, Silke Tesch und J\u00fcrgen Walter, die \u00fcber ihr gemeinsames Sprachrohr Dagmar Metzger bereits mitteilen lie\u00dfen, eine R\u00fcge sei f\u00fcr sie inakzeptabel. Damit steht dem Parteiausschluss der drei nichts mehr im Wege, dem landespolitischen Gewicht der Dagmar Metzger ein j\u00e4hes Ende bevor, ihre faktische R\u00fcckversetzung in die Kommunalpolitk besiegelt ihre mediale Omnipr\u00e4senz, in letzter Konsequenz wird ihre Kurzwahlnummer bei der S\u00fcddeutschen Zeitung wieder durch die des Darmst\u00e4dter Echo ersetzt werden, und Hickmann muss sich ein neues F\u00fcllhorn suchen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, deshalb endet der Artikel auch mit einem Fazit, das der Chefredaktion Hoffnung auf eine etwaige Fortsetzung macht, gewisserma\u00dfen eine unendliche Geschichte hessische SPD liefert: &raquo;Zumindest nicht in der neuen ersten Reihe.&laquo; st\u00fcnden nun die, die Thorsten Sch\u00e4fer-G\u00fcmbel gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich gut informiert wie Herr Hickmann von der S\u00fcddeutschen Zeitung sind bekanntlich auch die Journalisten des FOCUS, trotzdem reicht deren <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/spd-ypsilanti-bricht-in-traenen-aus_aid_375732.html\">Bericht<\/a> nicht \u00fcber ein paar Herablassungen gegen\u00fcber der verhinderten Ministerpr\u00e4sidentin hinaus: Ypsilanti zeigte sich uneinsichtig, brach in Tr\u00e4nen aus, so das knappe Fazit eines unambitionierten Artikels aus einem Thema aus dem f\u00fcr den Journalisten die Luft heraus zu sein scheint. Am Fuss der Seite darf jeder Leser Ypsilanti selbst noch einen Nachtritt geben &#8211; ohne Social Community geht auch bei geb\u00fcrtigen Darmst\u00e4dter Markwort nichts mehr.  Ebenso verh\u00e4lt es sich in BILD, nur <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/Newsticker\/news-ticker\/2009\/02\/28\/13-schaefer-guempel-wahl.html \">sachlich<\/a>.<\/p>\n<p>Wieder etwas umfangreicher, jedoch im Vergleich zur S\u00fcddeutschen und zur eigenen befangenen Vergangenheit scheint man bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufrieden und mit der hessischen SPD im Reinen. Sogar mehrere sachdienliche O-T\u00f6ne der ehemaligen Vorsitzenden, wie das einer fragw\u00fcrdig \u201eorganisierten Gewissensentscheidung\u201c und \u201eMan muss nicht hinnehmen, dass sich T\u00e4ter zu Opfern stilisieren oder gar zu Helden verkl\u00e4rt werden.\u201c kommen <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E481A22D8BA2D45F69A993998896EEED4~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">im Artikel<\/a> zum Zug &#8211; nicht ohne das Dagmar Metzger diese Rede und damit leider auch sich selbst als \u201er\u00fcckw\u00e4rtsgewandt und larmoyant\u201c kommentieren darf. Fazit aber bleibt f\u00fcr die FAZ das &raquo;aber gut 80 Prozent der Delegierten stehend Beifall spendeten.&laquo;<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.siebel-spd.de\">Michael Siebel<\/a> verk\u00fcndete sp\u00e4ter das Wahlergebnis von Thorsten Sch\u00e4fer-G\u00fcmbel zum Vorsitzenden der hessischen SPD mit einen bislang offenbar unbemerkt gebliebenen Rechenfehler<\/strong>: &raquo;den Damen und Herren der Presse&laquo; rief er einen Prozentwert von 89,irgendwas zu, das <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/schaefer-guembel-neuer-chef-der-hessen-spd;21794342\">Handelsblatt \u00fcbernahm das falsche Ergebnis<\/a>, auch im vorgenannten Artikel der FAZ wurde es so wiedergegeben, im <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,610537,00.html\">Spiegel<\/a> &#8211; selbstverst\u00e4ndlich, und auch <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/Newsticker\/news-ticker\/2009\/02\/28\/13-schaefer-guempel-wahl.html\">BILD<\/a> \u00fcbernahm das ihnen von  zugerufene Wahlergebnis. <strong>Jedoch kommt man nur mit ung\u00fcltigen Stimmen auf einen Wert von 89,8%, ma\u00dfgeblich d\u00fcrfte aber die Summe g\u00fcltiger Stimmen (330) sein, und derer h\u00e4tte TSG gen\u00fcgend f\u00fcr eine 90 vor dem ,:<br \/>\n(298 Ja-Stimmen * 100) \/ 330 g\u00fcltige Stimmen = 90,3%<\/strong><\/p>\n<p>Bildung ist und bleibt eben ein wichtiges Thema f\u00fcr uns \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs Wochen ohne Wortbruch seitens Spitzenpolitiker der hessischen SPD, ohne vereitelte Regierungs\u00fcbernahme durch die hessischen SPD, ohne Niederlage von historischem Umfang f\u00fcr Hessens SPD. 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