{"id":9571,"date":"2016-06-16T14:03:31","date_gmt":"2016-06-16T12:03:31","guid":{"rendered":"http:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/?p=9571"},"modified":"2021-01-08T12:47:44","modified_gmt":"2021-01-08T11:47:44","slug":"progressive-web-app-anhand-103-eigenschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/2016\/06\/16\/progressive-web-app-anhand-103-eigenschaften\/","title":{"rendered":"&#8222;Progressive Web App&#8220; anhand 10+3 Eigenschaften"},"content":{"rendered":"<p>Eine so genannte &#8222;Progressive Web App&#8220; ist eine auf Technologien der Web-Plattform basierende und dazu aus modernen Browsern installier- und ausf\u00fchrbare Anwendung, die das Verhalten nativer Apps derselben Plattform, auf der sie ausgef\u00fchrt wird, ebenfalls nutzt. Technologien der Web-Plattform meint nichts anderes als das, woraus Websites gemacht sind, HTML, CSS und ECMAScript. Moderne Browser meint fast<sup><a href=\"#footnote_0_9571\" id=\"identifier_0_9571\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"mit drei Ausnahmen: Safari auf dem Desktop, den Internet Explorer und Opera Mini\">1<\/a><\/sup> alle.<\/p>\n<p>Da Google den Begriff &#8222;Progressive Web App&#8220; gepr\u00e4gt hat, fehlt der Liste der Eigenschaften auf deren eigener Website ein wesentlicher Punkt: Plattformunabh\u00e4ngigkeit n\u00e4mlich.<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Progressivit\u00e4t: Wer h\u00e4tte das gedacht, steckt doch Progressivit\u00e4t bereits zuvorderst im Namen. Dennoch soll klar gestellt sein, das jeder Benutzer &#8211; und hier scheint die Plattformunabh\u00e4ngigkeit durch &#8211; sie nutzen k\u00f6nnen sollte. Was allerdings klar ist: Damit hat Google nicht etwa andere Betriebssysteme gemeint, sondern nur andere Browser. Dementsprechend ist sicherzustellen, das vorl\u00e4ufig per Prefix implementierte API dennoch nutzbar sind, unvollst\u00e4ndig implementierte API bedacht werden und solche die noch gar nicht vorhanden sind nicht dazu f\u00fchren, das die App unbrauchbar wird, sondern all diese F\u00e4lle von aussagekr\u00e4ftigen Meldungen begleitet werden. <\/li>\n<li>Sicherheit: &#8222;Progressive Web Apps&#8220; (von hieran im Artikel kurz: PWA) m\u00fcssen verschl\u00fcsselt \u00fcbertragen werden. Das erfordert, das die Anwendungen \u00fcber https bereitgestellt werden. Da viele Anwendungsf\u00e4lle Technologien voraussetzen, die in g\u00e4ngigen Browsern inzwischen auch eine sichere \u00dcbertragung voraussetzen, ist das nur konsequent. Ferner empfindet es die signierten Anwendungen vom Desktop nach, obwohl der App Store wegf\u00e4llt, dessentwegen die wiederum zwischenzeitlich wegfallen sollten.  <a href=\"https:\/\/www.bangbangkid.fr\/coque-iphone-x.html\">coque iphone x<\/a> Aber Apples und Googles Ansinnen ging, wie bekannt, nicht auf und das abgeschirmte \u00d6kosystem der App Stores br\u00f6ckelt mit dem neuen Ansatz weiter munter vor sich hin und kratzt an den Ums\u00e4tzen. Zu guter Letzt sind die Daten der Nutzer hierdurch auf dem Transportweg gesch\u00fctzt.\n<li>Anpassungsf\u00e4higkeit &#8211; Responsiveness: Die Anwendung hat sich anzupassen, und zwar an die Ger\u00e4teklasse, egal ob Desktop, Mobiltelefon oder Tablet, ja sogar daran was danach kommt.<\/li>\n<li>Offline first: Obwohl der Benutzer f\u00fcr die Installation online sein muss, soll er sie danach ohne oder mit eingeschr\u00e4nkter Verbindung nutzen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Stand-alone Shell: Der Browser ist zwar das technische Fundament, tritt aber nicht in Erscheinung.  <a href=\"https:\/\/www.kickngo.fr\/coque-iphone-xs-max.html\">coque iphone xs max<\/a> Eine Anwendung muss daher f\u00fcr ihre Bedienbarkeit selbst Sorge tragen, und kann sich nicht etwa auf Vor- und Zur\u00fcck-Schaltfl\u00e4chen verlassen. Witzig. Denn es gibt jeher viele Anwendungen, die mit der nativen Navigation zwischen den Seiten so ihre Probleme haben und im schlimmsten Fall beim \u00dcbergang von einer auf die n\u00e4chste Seite alle Inhalte ins Nirvana schicken. Dementsprechend sind wir also schon als Nutzer konditioniert. Nun m\u00fcssen die Entwickler nachziehen.<\/li>\n<li>Update sind tot, es lebe das Update: Durch den integrierten Update-Mechanismus der Service Worker, die im Hintergrund Schnittstelle zwischen PWA, Browser und dem Internet sind, muss sich niemand um etwaige Updates k\u00fcmmern. Nun ja, niemand mit Ausnahme wiederum der Entwickler, die f\u00fcr die Bereitstellung sorgen m\u00fcssen. Das Konzept der fortw\u00e4hrend aktualisierten Betriebssysteme und Evergreen Browser \u00fcbertr\u00e4gt sich demnach auch analog zum App Store auch auf PWA.<\/li>\n<li>Maschinenlesbarkeit: Anders als bin\u00e4re Anwendungen kommen PWA zwar auch aufbereitet beim Nutzer an, an Sich kann man aber wie bei jeder mit Pr\u00e4prozessoren bearbeiteten Website auch ihre Quellen wiederherstellen. Die \u00fcblichen Ma\u00dfnahmen der Obfuskierung sind zwar ganz niedlich, aber seit Java auch \u00fcberholt. Wer an die Quellen kommen will, kommt an die Quelltexte.  coque iphone soldes Anders gemeint ist die Maschinenlesbarkeit: Sie ist nicht zu verwechseln mit Indexierbarkeit, fr\u00fche Web Apps haben das im Sinne von Suchmaschinenoptimierung noch praktiziert, sondern dient vielmehr der automatischen Erkennung der Schnittstellen. Das Manifest und die Service Worker bieten hierf\u00fcr die teils schon angesprochenen Schnittstellen, etwa zum Update.  coque iphone Es ist sehr wahrscheinlich, das fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Suchmaschinen ebenfalls davon Gebrauch machen und die Anwendungen systematisch zug\u00e4nglich machen, wie heute der App Store. Dessen einzige \u00fcbriggebliebene Funktion wird gerade zuallererst in Microsoft Edge zu Grabe getragen, der der erste Browser mit vollst\u00e4ndiger und fehlerfreier Web Payment API werden wird.  <a href=\"https:\/\/www.thmsbfft.fr\/coque-iphone-x.html\">coque iphone x<\/a> <\/li>\n<li>Installationsroutine: Neben dem schon mehrmals angeklungenen Update-Mechanismus m\u00fcssen PWA auch \u00fcber einen Installationsroutine verf\u00fcgen, die eine App mittelfristig auf dem Endger\u00e4t &#8222;verewigt&#8220;. Wie eine native App heutzutage eines von zahlreichen Icons auf dem Homescreen hinterl\u00e4sst, ist allerdings \u00fcber kurz oder lang auch die Verkn\u00fcpfung mit Dateitypen oder Protokollhandlern wahrscheinlich, sodass die erste massenhaft genutzte Web App, n\u00e4mlich Webmail, auch als PWA seine produktive Existenz fristen k\u00f6nnte.  <a href=\"https:\/\/www.kickngo.fr\/\">coque iphone en ligne<\/a> Oder kann sich ernsthaft jemand vorstellen., das man eine solche installiert, ohne den dazugeh\u00f6rigen mailto:-\n<li>Interaktion: Benachrichtigungen sind Trigger, auf den kaum eine App verzichten mag. Teils nerven sie, gr\u00f6\u00dftenteils \u00fcberleben Apps das aber nie lang, bis sie deswegen vom Nutzer deinstalliert werden. PWA sollen diesen Kanal auch nutzen k\u00f6nnen &#8211; einschlie\u00dflich direkter Reaktionen und Icons wohlgemerkt. <\/li>\n<li>Adressierbarkeit: Hat eine App eine Adresse, und zwar nicht die eines App Store, dann kann sie unumwunden aufgerufen werden. Nach dem wiederholten Besuch erscheint dann ein Hinweis auf die M\u00f6glichkeit die App zu installieren.  coque iphone pas cher Andererseits soll per Deep Linking eine Verlinkung von Inhalten in der App erm\u00f6glicht werden. Die Insell\u00f6sungen nativer Apps geh\u00f6ren damit der Vergangenheit an, als habe der Klimawandel schon ganze Arbeit geleistet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die drei letzten Eigenschaften einer &#8222;Progressive Web App&#8220; hat Google selbst vergessen. Insofern fehlen sie in der offiziellen Auflistung bei Google Developer. Hier sind sie nachgereicht.<\/p>\n<ul>\n<li>Plattform-unabh\u00e4ngigkeit: Egal ob Windows 10 Mobile, macOS, Android, \u2026, ob Chrome oder Firefox, Edge oder Safari, gleich welches Betriebssystem oder welchen Browser der Benutzer verwendet, er soll die PWA nutzen k\u00f6nnen. Ein Schelm, der B\u00f6ses dabei denkt, das hiermit in erster Linie gemeint war, das ein anderer Browser auf Android zum Einsatz kommt. Gemeint gewesen sein kann aber nur, das es auch das Betriebssystem als zweiter Plattform-Part war, den Google zwar nicht im Sinn, aber im Hinterkopf hatte.<\/li>\n<li>\u00d6kosystemfrage stellt sich nicht: Egal ob ich mich jetzt f\u00fcr ein Android, iOS oder Windows Ger\u00e4t entscheide, die Entscheidung ist beim n\u00e4chsten Mal nicht davon abh\u00e4ngig. Wer hingegen viel Geld in Apps auf einer bestimmten Plattform ausgegeben hat, der wird im Zweifelsfall nicht nur nicht wechseln, wenn es die Apps dort nicht gibt, sondern bleibt auch auf der Plattform, auf deren Basis er f\u00fcr diese Apps schon bezahlt hat. F\u00fcr die Anbieter f\u00e4llt hingegen die digitale Wegelagerei der App Stores weg, die teils \u00fcber die H\u00e4lfte der Einnahmen als Tantiemen f\u00fcr die Bewerbung der Apps und die Abwicklung des Erwerbs verlangt haben. Mehr noch haben die Plattformen andere Formen der Bezahlung von vornherein per Klausel ausgeschlossen.<br \/>\n<ol class=\"footnotes\"><li id=\"footnote_0_9571\" class=\"footnote\">mit drei Ausnahmen: Safari auf dem Desktop, den Internet Explorer und Opera Mini [<a href=\"#identifier_0_9571\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine so genannte &#8222;Progressive Web App&#8220; ist eine auf Technologien der Web-Plattform basierende und dazu aus modernen Browsern installier- und ausf\u00fchrbare Anwendung, die das Verhalten nativer Apps derselben Plattform, auf der sie ausgef\u00fchrt wird, ebenfalls nutzt. Technologien der Web-Plattform meint nichts anderes als das, woraus Websites gemacht sind, HTML, CSS und ECMAScript. 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