{"id":6200,"date":"2009-01-24T15:14:54","date_gmt":"2009-01-24T13:14:54","guid":{"rendered":"http:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/?p=6199"},"modified":"2009-01-24T15:14:54","modified_gmt":"2009-01-24T13:14:54","slug":"trident4-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/2009\/01\/24\/trident4-0\/","title":{"rendered":"Trident\/4.0"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/msdn.microsoft.com\/de-de\/library\/aa741312(en-us,VS.85).aspx\"><strong>Trident<\/strong><\/a> taufte <a href=\"http:\/\/www.microsoft.com\">Microsoft<\/a> seine  &raquo;Rendering-Engine&laquo;.<\/p>\n<p><strong>Trident war portabel<\/strong>: Software konnte auf die mit Windows ausgelieferte Komponenten zur\u00fcckgreifen und fast ohne Aufwand Websites in eigenen Produkten darzustellen (Windows bspw. um seine Onlinehilfe anzuzeigen).<\/p>\n<p><strong>Trident war schnell<\/strong>: W\u00e4hrend Netscapes vierte Generation vom Navigator gef\u00fchlte Ewigkeiten lud, navigierte man im Internet Explorer l\u00e4ngst.<\/p>\n<p><strong>Trident war jedoch nicht standardkonform<\/strong>: Microsoft lies sich von der Entwicklung von internationalen Standards ebenso wenig beeindrucken, wie Netscape \u00fcbrigens auch, von eigenen, offenkundigen Fehlern nicht beeindrucken.<\/p>\n<p>Verschiedene <strong>browserspezifische HTML-Dialekte<\/strong> f\u00fchrten im besten Fall zu unvollst\u00e4ndig geladenen Webseiten, oftmals aber zu einem ganz anderen Ergebnis als im jeweils anderen Browser. Diesem Zustand wurde kurzfristig Rechnung getragen, indem man auf der Website angab, auf welchen Browser hin die Website optimiert wurde. Sukzessiv lies die Marktdominanz des Internet Explorer die kleinen Hinweise verschwinden, manch einer dachte sich ab einem Marktanteil von wenigen Prozentpunkten nicht mehr um alle Besucher k\u00fcmmern zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der vergangenen Jahre allerdings \u00e4nderte sich mit schwindenden Marktanteilen des Internet Explorer auch die Einstellung der Webdesigner. Professionalisierung hielt Einzug, wo Jahre zuvor noch Hobbyisten, Semiprofessionelle und Quereinsteiger Websites bastelten. Deren Einfluss und dem Interessen Dritter, durch zur Finanzierung des OpenSource-Projekts Firefox und den Markteintritt von Chrome, ist geschuldet, das sich Microsoft sogar vom erkl\u00e4rten Willen, den Internet Explorer k\u00fcnftig ausschlie\u00dflich mit neuen Versionen von Windows zu vertreiben, verabschiedete und die Arbeit an Trident wieder aufnahm.<\/p>\n<p>Heute, etwa zehn Jahre nach Ende des ersten Browserkrieg, begibt sich Microsoft mit der bevorstehenden Version 8.0 des Internet Explorer erneut in die Schlacht um Marktanteile &#8211; mit ver\u00e4nderten Vorzeichen. Trident bleibt weiterhin im Spiel, obgleich man inzwischen WebKit als Rendering-Engine lizenziert hat.<\/p>\n<p>Bislang fand die Bezeichnung Trident \u00fcbrigens allenfalls in der technischen Dokumentation oder <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trident_(Software)\">bei Wikipedia<\/a> Niederschlag. Nun wird auch der sog. User-Agent <a href=\"http:\/\/blogs.msdn.com\/ie\/archive\/2009\/01\/09\/the-internet-explorer-8-user-agent-string-updated-edition.aspx\">angepa\u00dft<\/a>, hiermit tr\u00e4gt man zur Unterscheidung des vom Benutzer aktivierten Darstellungsmodus bei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trident taufte Microsoft seine &raquo;Rendering-Engine&laquo;. Trident war portabel: Software konnte auf die mit Windows ausgelieferte Komponenten zur\u00fcckgreifen und fast ohne Aufwand Websites in eigenen Produkten darzustellen (Windows bspw. um seine Onlinehilfe anzuzeigen). Trident war schnell: W\u00e4hrend Netscapes vierte Generation vom Navigator gef\u00fchlte Ewigkeiten lud, navigierte man im Internet Explorer l\u00e4ngst. 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