{"id":6191,"date":"2009-01-10T21:45:28","date_gmt":"2009-01-10T19:45:28","guid":{"rendered":"http:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/?p=6191"},"modified":"2009-01-10T21:45:28","modified_gmt":"2009-01-10T19:45:28","slug":"google-gibt-2009-den-takt-an-chrome-ist-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/2009\/01\/10\/google-gibt-2009-den-takt-an-chrome-ist-da\/","title":{"rendered":"Google gibt 2009 den Takt an: Chrome ist da!"},"content":{"rendered":"<p>Gerade Quartal ist es her, da wurde aus dem Ger\u00fccht um den Markteintritt von Google ein handfestes Produkt. Keinen Monat ist es her, da ver\u00f6ffentlichte Google Chrome in seiner &#8222;finalen&#8220; Version 1.0. Gerade eine Woche im neuen Jahr 2009 ist vergangen und schon gibt Google wieder den Takt vor: <strong>Chrome 2.0 wurde ver\u00f6ffentlicht.<\/strong><\/p>\n<p>Was gibt es Neues vom Neuling? <strong>Chrome 2.0.156.1<\/strong>, so die exakte Versionsbezeichnung, legt offenbar Priorit\u00e4t als Ma\u00dfstab an seine Aufgabenliste. Vor allem bei anderen Browsern t\u00e4glich eingesetzte, schmerzlich vermisste Funktionen wurden nachger\u00fcstet:<\/p>\n<ul>\n<li>Allen voran, was niemand sieht, n\u00e4mlich V8 und WebKit. Die <strong>JavaScript-Engine V8<\/strong> hat damit in den ersten Webbrowser Einzug gehalten, rein subjektiver Eindruck: kein Unterschied bei meinen bevorzugten Web-Applikationen. Wenn Internet Explorer 8 und Firefox mal Sekunden besch\u00e4ftigt sind, ist es Chrome 2.0 auch. Die <strong>Rendering-Engine WebKit<\/strong> ist im Grunde nicht neu, sondern wurde nur auf Version 528.8 (&raquo;or, more precisely, revision 39410&laquo;, mehr Details zu deren \u00c4nderungen: <a href=\"http:\/\/dev.chromium.org\/getting-involved\/dev-channel\/release-notes\/releasenotes201561\">Chrome 2.0.156.1 Release Notes<\/a><\/li>\n<li>Nachdem man zuletzt alle ge\u00f6ffneten Tabs in andere Fenster verschieben oder ein neues Fenster hervorzaubern konnte, indem man es nicht nur wie von anderen Browsern gewohnt in der Tableiste verschiebt, sondern aus dieser mit der Maus herauszieht, ging man nun noch eine Stufe weiter: Zieht man ein solches Tab an die verschiedenen Bildr\u00e4nder erlaubt Chorme &#8211; \u00fcbrigens sehr intuitiv gelungen &#8211; diese unter- und nebeneinander anzuordnen. Wer genug Platz hat wessen Platz sich nicht \u00fcber mehrere Monitore hinzieht, wird diese Abk\u00fcrzung unter Auslassung von der Windows-Taskleiste zu sch\u00e4tzen wissen.<\/li>\n<li>Herin- und Herauszoomen, also <strong>Vergr\u00f6ssern und Verkleiner ganzer Websites<\/strong>, verhilft jetzt auch Chrome-Nutzern zu gro\u00df geratene Layouts mit einer Tastenkombination (STRG-+ bzw. -, STRG+0 um zum urspr\u00fcnglichen zur\u00fcckzukehren) komplett darzustellen oder unkenntlich kleine Bilder und Texte entzifferbar zu machen. Trotz oder wegen sich gegenseitig \u00fcberbietender Monitorhersteller eine wichtige Funktion f\u00fcr \u00c4ltere und Sehbehinderte, aber auch f\u00fcr echte Notebook-Nutzer von unsch\u00e4tzbarem Wert.<\/li>\n<li>Formularen wurden Vorschl\u00e4ge spendiert, soda\u00df nach Eingabe \u00e4hnliche vorangegangene Eingaben im selben Formular zur Verf\u00fcgung stehen. <strong>Halbautomatische Formularvervollst\u00e4ndigung<\/strong> fand im World Wide Web beim Suchmaschinen-Branchenprimus zuerst statt, wo Google Suggest nicht nur weitere Suchbegriffe anbot w\u00e4hrend tippte, sondern auch die zu erwartende Ergebnismenge ank\u00fcndigte.<\/li>\n<li>Profile erlauben jetzt &#8222;schipzophrene&#8220; Nutzung des Browsers mit jeweils voneinander getrennten Cookies, die aus\n<\/ul>\n<p>Zwei fortgeschrittenen Benutzern zu empfehlende Funktionen sind momentan nur mit etwas Vorarbeit erreichbar:<\/p>\n<ul>\n<li>Sicherheit \u00fcber die Identitit\u00e4t jedes Gegen\u00fcber verspricht ein Modus, in dem <strong>ausschliesslich mittels HTTPS-gesch\u00fctzte Websites<\/strong> aufgesucht werden k\u00f6nnen, ja sogar ein fehlerhaftes Zertifikat dazu f\u00fchrt das der Browser den Besucher unterbindet. Wer auf sichere Kommunikation h\u00f6&#8217;W+<br \/>\nrt legt \u00e4ndert seine Verkn\u00fcpfung indem er ihr &#8211;force-https hinzuf\u00fcgt.<\/li>\n<li>Wer vom Firefox Greasemonkey gew\u00f6hnt ist, wird auch in Chrome f\u00fcndig. Google bezeichnet seine Implementierung allerdings noch als experimentell, wer es trotzdem einmal ausprobieren m\u00f6chte kann &#8211;enable-user-scripts und wird in der an Entwickler adressierten Dokumentation bereits mit <a href=\"http:\/\/dev.chromium.org\/developers\/design-documents\/user-scripts\">Knowhow<\/a> versorgt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wer sich bislang noch nicht mit dem Browser auseinander gesetzt hat, dem sei es sp\u00e4testens jetzt angeraten. Viel Zeit vergeht sicher nicht bis der sich von der Zahl der Installationen gesehen gegenw\u00e4rtig vermutlich noch auf Augenh\u00f6he mit Opera bewegende Chrome von manch einem Fliessband mitgerollt kommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade Quartal ist es her, da wurde aus dem Ger\u00fccht um den Markteintritt von Google ein handfestes Produkt. Keinen Monat ist es her, da ver\u00f6ffentlichte Google Chrome in seiner &#8222;finalen&#8220; Version 1.0. Gerade eine Woche im neuen Jahr 2009 ist vergangen und schon gibt Google wieder den Takt vor: Chrome 2.0 wurde ver\u00f6ffentlicht. 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