{"id":4659,"date":"2011-11-09T20:09:48","date_gmt":"2011-11-09T19:09:48","guid":{"rendered":"http:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/?p=4659"},"modified":"2011-11-09T20:09:48","modified_gmt":"2011-11-09T19:09:48","slug":"flash-is-dead-r-i-p","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/2011\/11\/09\/flash-is-dead-r-i-p\/","title":{"rendered":"Flash is dead. R.I.P."},"content":{"rendered":"<p>Gerade erst hat Adobe <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/developer\/meldung\/Adobe-kuendigt-Flash-11-und-AIR-3-an-1347115.html\">Flash 11 und AIR 3 angek\u00fcndigt<\/a>. Ganz getreu dem Motto &#8222;Wer l\u00e4nger stirbt, ist l\u00e4nger untot.&#8220;. Da verh\u00e4lt sich Adobe wie Mozilla, deren <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/developer\/meldung\/Mozilla-Entwickler-diskutieren-weiter-verkuerzten-Release-Zyklus-1346950.html\">Diskussion \u00fcber den weiteren Release-Zyklus des im Sterben begriffenen Firefox<\/a> mehr als peinlich ist. Beider Gesch\u00e4ftsmodelle basieren wesentlichen auf Plugins: Das bei Mozilla im um Erweiterungen zu erg\u00e4nzenden Browser, das bei Adobe in einem 16 Jahre alten, gerade oder besser noch nicht einmal f\u00fcr 64 Bit fit gemachten Flash-Player zur Wiedergabe interaktiver und multimedialer Inhalte. Das Nervensystem der Heerscharen von Flash abh\u00e4ngiger Entwickler und Websites mag das vor Jahren noch tangiert haben, aber seitdem HTML5 mit aller Macht auf alle Plattformen gebracht wird, bereiten sich auch jene Dinosaurier langsam auf den Einschlag vor.<\/p>\n<p>Nun zieht Adobe eben zun\u00e4chst die Rei\u00dfleine f\u00fcr die schmalbr\u00fcstigen Tablet- und Smartphone Plattformen. Doch die zweite Hand ruht schon die zweite Rei\u00dfleine fest umschlungen, denn sp\u00e4testens im n\u00e4chsten Jahr wird die kritische Masse Plugin-unf\u00e4higer Ger\u00e4te erreicht. Allein die diesj\u00e4hrige Aufteilung verkaufter St\u00fcckzahlen im eher Innovation-widrigem Deutschland gibt den Flash-Designern noch Hoffnung nicht sofort auf alle Pfr\u00fcnde verzichten zu m\u00fcssen: 54% griffen zu Notebooks, die station\u00e4re PC mit 28% bereits vor Jahren abgeh\u00e4ngt haben. Und ebenso verh\u00e4lt es sich beim Tablet PC mit 10% zu den Hoffnungstr\u00e4gern a.D., den Netbooks mit 8%.<\/p>\n<p>Doch das Weihnachtsgesch\u00e4ft l\u00e4uft an: 50 Euro Guthaben f\u00fcr den Marketplace beim Kauf eines Windows Phone 7 basierten Nokia-Mobiltelefon, dem ausgebremsten iPhone 5 wurde zu Gunsten des 4S der Vorzug gegeben um den Strategien der Mitstreiter folgen zu k\u00f6nnen und Samsung zieht vorbei, denn der Global Player konnte j\u00fcngst verk\u00fcnden der neue Platzhirsch auf dem Smartphone-Markt zu sein. Vom iPad 3 d\u00fcrfen sich Interessenten ebenso wenig Neues erwarten, wenn man den bisher bekannt gewordenen Spezifikationen Glauben schenken darf. Und das aus gutem Grunde: Was heute ver\u00f6ffentlicht wird, setzt die Messlatte f\u00fcr morgen, und wie oben hinsichtlich des iPhone angedeutet nicht nur die selbstgesetzte, sondern auch die der Konkurrenten, mit denen es mitzuhalten gilt. Wer da zu fr\u00fch oder zu sp\u00e4t agiert, wer zu viel oder zu wenig liefert, liefert sich dem Konsumenten und Konkurrenten gleicherma\u00dfen aus. Und die sind gleicherma\u00dfen unterwegs wie in den Startl\u00f6chern, warten nur auf den n\u00e4chsten Fehler aus Coupertino. <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/digital\/computer\/huawei-bringt-neues-tablet-sowie-smartphone-heraus-1748856.html\">Neue Android-basierte Highend-Tablet gibt es ab sofort f\u00fcr 299,- Euro<\/a>, und das auf Tablets ausgelegte neue Windows 8 erh\u00e4lt au\u00dfergew\u00f6hnlich viel Zuspruch aus der Entwicklergmeinde (&#8222;<a href=\"http:\/\/microsoft-news.com\/more-than-500000-copies-of-windows-8-developer-preview-downloaded-in-less-than-12-hours\/\">More than 500,000 copies of Windows 8 Developer Preview downloaded in less than 12 hours<\/a>&#8222;), um nur zwei Beispiele f\u00fcr umtriebige Konkurrenz zu Apples revolution\u00e4rer iOS-Ger\u00e4teklasse zu nennen.<\/p>\n<p>Und was macht der fast schon periphere Kampf um die Inhalte: Apps werden bleiben, denkt Apple, und freut sich \u00fcber einen konkurrenzf\u00e4higen HTML5-Browser. Und bei Adobe? Man setze nun auf <attr title=\"Adobe Integrated Runtime\">AIR<\/attr>, hei\u00dft es offiziell. Reflexhaft wie dieser <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/developer\/meldung\/Adobe-stellt-mobiles-Flash-Plugin-ein-1375503.html\">weiterer Strategiewechsel von Adobe heute (&#8222;Adobe stellt mobiles Flash-Plugin ein&#8220;)<\/a> wirkt, wirkt er als wollte man Apple etwas beweisen. Dabei ist l\u00e4ngst bewiesen: HTML5 geh\u00f6rt die Zukunft. <strong>Flash is dead. R.I.P.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade erst hat Adobe Flash 11 und AIR 3 angek\u00fcndigt. Ganz getreu dem Motto &#8222;Wer l\u00e4nger stirbt, ist l\u00e4nger untot.&#8220;. Da verh\u00e4lt sich Adobe wie Mozilla, deren Diskussion \u00fcber den weiteren Release-Zyklus des im Sterben begriffenen Firefox mehr als peinlich ist. 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