{"id":1717,"date":"2009-10-10T10:50:56","date_gmt":"2009-10-10T09:50:56","guid":{"rendered":"http:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/?p=1717"},"modified":"2015-12-01T13:08:59","modified_gmt":"2015-12-01T12:08:59","slug":"junge-kunste-mahlzeit-in-der-mensa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/2009\/10\/10\/junge-kunste-mahlzeit-in-der-mensa\/","title":{"rendered":"Junge K\u00fcnste: Mahlzeit in der Mensa"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><a href=\"http:\/\/twitpic.com\/ktv6h\" title=\"Weshalb ich nicht in der #Mensa esse on Twitpic\" style=\"float:right\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/twitpic.com\/show\/thumb\/ktv6h.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"Weshalb ich nicht in der #Mensa esse on Twitpic\"><\/a>Leinwand und Material verschmelzen farblich beinah, die K\u00fcnstlerin dokumentiert mit ihrer Pommes-Fischst\u00e4bchen-Zitrone-Potpourri auf Post-Gelb ihren Unwillen geschmacklichen Einheitsbrei Jahrzehnte nach der Deutschen Einheit und dem Fall der Deutschen Bundespost weiter zu akzeptieren. Vortrefflich, wie sie es schafft zugleich Konsumkritik und -verweigerung einzufangen, wurde der anonymen Mahlzeit in der Mensa doch zugleich mit Werbung bedruckte Papierserviette und Markenketchup zur Seite gestellt. Famoses Werk einer aufstrebenden K\u00fcnstlerin!<\/p><\/blockquote>\n<p>Gestern besuchte ich meine erste Vorlesung diesen Semesters, in der auch Softwarequalit\u00e4t Thema war. Als ich vorhin dann auf dieses Bild stie\u00df, f\u00fchlte ich mich an eine Leinwand erinnert und habe mich in Kunstkritik versucht &#8211; nicht ohne den verfassten Text in die Zwischenablage zu kopieren. Wie sich herausstellte sollte mich meine Intuition nicht im Stich lassen, verk\u00fcrzte doch diese <strong>Millionen-fach genutzte Software<\/strong> meine kleine Kritik <strong>kommentarlos bis zur Unkenntlichkeit<\/strong>. Weder wies twitpic darauf bei der Eingabe, noch der Verarbeitung hin. Gr\u00fcndlich daneben f\u00fcr im Nachhinein unver\u00e4nderliche Kommentare, wie ich finde. Gleichwohl bin ich zufrieden, mit meinem hohen Qualit\u00e4tsanspruch sogar &#8222;Hans Dampf in allen Gassen&#8220; zu \u00fcberholen. Dem Twitter unterst\u00fctzenden Bildhoster habe ich mal eine Mail mit dem Titel Usability geschickt, und bin gespannt auf deren Reaktion.<\/p>\n<p><ins datetime=\"2009-10-13T10:39:00+01:00\"><\/p>\n<p>Update: Steve Corona, Sr. Systems Engineer, hat geantwortet:<\/p>\n<blockquote><p>Udo, Thanks for the wonderful feedback. The feature that you requested is one that we plan to implement in the future.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich f\u00fchle mich gebauchpinselt, mein &#8222;envolvement&#8220; kommt demn\u00e4chst Millionen zugute. So gut f\u00fchlte ich mich zuletzt, als amerkel und Frank-Walter mir f\u00fcr mein Engagement im Wahlkampf dankten. Vermutlich muss man eine ernstzunehmende Konkurrenz an den Start bringen, damit sich etablierte Angebote bewegen.<\/p>\n<p><\/ins><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leinwand und Material verschmelzen farblich beinah, die K\u00fcnstlerin dokumentiert mit ihrer Pommes-Fischst\u00e4bchen-Zitrone-Potpourri auf Post-Gelb ihren Unwillen geschmacklichen Einheitsbrei Jahrzehnte nach der Deutschen Einheit und dem Fall der Deutschen Bundespost weiter zu akzeptieren. 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