{"id":1586,"date":"2009-09-20T12:06:44","date_gmt":"2009-09-20T11:06:44","guid":{"rendered":"http:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/2009\/09\/20\/28-september-2008-27-september-2009\/"},"modified":"2015-12-01T13:30:09","modified_gmt":"2015-12-01T12:30:09","slug":"28-september-2008-27-september-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/2009\/09\/20\/28-september-2008-27-september-2009\/","title":{"rendered":"\u2020 28. September 2008, * 27. September 2009"},"content":{"rendered":"<p>365 Tage sind vergangenen, wenn n\u00e4chste Woche gew\u00e4hlt wird.<\/p>\n<p>Genau ein Jahr vor der Bundestagswahl, verk\u00fcndete <a href=\"http:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/tag\/angela-merkel\/\" title=\"Angela Merkel\">Angela Merkel<\/a> und Peer Steinbr\u00fcck vor die Bundespresskonferenz ihre Planungen vom Rettungsschirm f\u00fcr die Banken verk\u00fcndeten.<\/p>\n<p>500 Milliarden Euro sollten den Instituten helfen, wobei zu gewissem Teil nur als B\u00fcrgschaft. Allein das Desaster Hypo Real Estate kostet den Steuerzahl allein bislang fast doppelt so viel, wie urspr\u00fcnglich f\u00fcr alle Banken als Erste Hilfe angedacht waren &#8211; weit \u00fcber 100 Milliarden Cash, von 80 Milliarden. Anteilseigner Flowers indes war noch nicht einmal mit der ihm zugesprochenen Entsch\u00e4digung zufrieden, obwohl eine echte Enteignung &#8211; neudeutsch-euphemistisch Stabilisierung genannt &#8211; ihm deutlich teurer gekommen w\u00e4re. Nicht nur er, auch die gek\u00fcndigten Vorstandsmitglieder wollen inzwischen mehr von ihrem neuen Eigner, und der sind <strong>Sie<\/strong>.<\/p>\n<p><object width=\"480\" height=\"295\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/970rpXMtIF8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/970rpXMtIF8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" width=\"480\" height=\"295\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>Nach dem Zusammenbruch weiter Teile des Sozialismus vor 20 Jahren folgte seit dem 28. September 2008 der Niedergang des Kapitalismus. <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/bayerisches-fernsehen\/quer\/quer-finanzkrise-kapitalismus-ID1252504508257.xml\">Die Auferstehung des Kapitalismus<\/a> nach der Finanz- gefolgt von der Wirtschaftskrise wird vor allem kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen, aber vor allem neuen Chance mit sich bringen, denn monolithische M\u00e4rkte und Oligopole werden in Zukunft seltener und der Mittelstand wird noch wichtiger in unserer Dienstleistungsgesellschaft.<\/p>\n<p><object width=\"480\" height=\"295\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/CIE-Q3Ftw98&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/CIE-Q3Ftw98&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" width=\"480\" height=\"295\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>Ehrgeizige Ziele wie im Deutschland-Plan von Steinmeier festgehalten sind Voraussetzung f\u00fcr den Fortbestand unseres Wohlstandes. Daran m\u00fcssen sich <strong>jetzt alle<\/strong> beteiligen.<\/p>\n<p>Wer sich bereits vor und seit Wochen \u00f6ffentlich gegen Verantwortung f\u00fcr die Katastrophe bekennt, bereits vor Ver\u00f6ffentlichung, quasi im Blindflug das Vorhaben von Kanzlerkandidat Steinmeier kritisiert und sich selbst somit disqualifiziert, Herausforderungen und Chancen der Gegenwart und der Zukunft anzupacken, wird sich umschauen.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcne Technologie<\/strong> statt Gr\u00fcne Gentechnik, <strong>professionelle Pflege<\/strong> statt Pflegenotstand, <strong>Qualit\u00e4tsjournalismus<\/strong> anstatt Mainstream-Medien, <strong>IT statt AKW und PKW<\/strong>, all das sind auch nur gro\u00dfe Nischen in denen tats\u00e4chlich Millionen Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden. Fraglich ist halt nur, ob wir diese Entwicklung verschlafen oder endlich jetzt alle anpacken wollen.<\/p>\n<p>Wer sich die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/97\/479586\/text\/8\/\">Chronologie der Ereignisse vom 27. September 2008<\/a> ansieht, wer sich vor Augen f\u00fchrt <a href=\"http:\/\/www.informelles.de\/2009\/08\/25\/kanzleramt-wird-zur-partyzone\/\">wen Kanzlerin Merkel in ihr Kanzleramt einlud<\/a>, dem wird klar wo ihre Pr\u00e4ferenzen liegen.<\/p>\n<p>Was wir in Deutschland brauchen sind 82 Millionen, Menschen. Was wir in Deutschland brauchen ist jemand an der Spitze, und ausdr\u00fccklich kein <a href=\"http:\/\/udo.springfeld.eu\/blog\/2009\/09\/20\/dj-von-und-zu-guttenberg-heizt-krauts-ein\/\">angestaubtes Blaublut<\/a>. Was wir brauchen ist jemand mit Plan, wir brauchen jemand an der Spitze mit Deutschland-Plan, vor allem brauchen wir jede Menge m\u00fcndiger B\u00fcrger, <a href=\"http:\/\/www.bundeswahlleiter.de\/de\/bundestagswahlen\/BTW_BUND_09\/presse\/06anzahl_wahlberechtigte.html\">62,5 Millionen Stimmberechtigte<\/a> m\u00fcssen am kommenden Sonntag von ihrem demokratischen Recht, ihrer Wahl Gebrauch machen und aus ihrem Stimmzettel um Himmels Willen keinen Denkzettel machen, sondern f\u00fcr die Wiederauferstehung einer <strong>echten Sozialen Marktwirtschaft<\/strong> statt f\u00fcr die Auferstehung des Kapitalismus stimmen. <strong>Sonntag gibt es eine Richtungsentscheidung, Sonntag stehen nicht Merkel und Steinmeier zur Wahl, Sonntag entscheidet Deutschland wohin der Kurs geht.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sonntag zur Wahl gehen, gegen \u201cIch auch!\u201d und \u201cWeiter so!\u201d.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>365 Tage sind vergangenen, wenn n\u00e4chste Woche gew\u00e4hlt wird. 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