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	<title>Springfield, without i! &#187; Allgemein</title>
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	<description>Blog von Udo Springfeld</description>
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		<title>DRM</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 22:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bevormundung]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Rights Management]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Musikbranche]]></category>

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		<description><![CDATA[Der BVMI gab vor einiger Zeit routinemäßig eine Zunahme der Musikdownloads bekannt. Der Anteil am Branchenumsatz läge mittlerweile bei 15 Prozent. Nach Angaben des BVMI ist das Downloadgeschäft im Vorjahresvergleich um 25 Prozent angestiegen. Dem BVMI zufolge konnte der stärkste Anstieg beim Download einzelner Titel verzeichnet werden, die im Vergleich zum Vorjahr 32 Prozent häufiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <attr title="Bundesverband Musikindustrie mit rund 300 Mitgliedern">BVMI</attr> gab vor einiger Zeit routinemäßig eine Zunahme der Musikdownloads bekannt. Der Anteil am Branchenumsatz läge mittlerweile bei 15 Prozent. Nach Angaben des BVMI ist das Downloadgeschäft im Vorjahresvergleich um 25 Prozent angestiegen. Dem BVMI zufolge konnte der stärkste Anstieg beim Download einzelner Titel verzeichnet werden, die im Vergleich zum Vorjahr 32 Prozent häufiger verkauft würden. Ganze Alben oder Sampler wiesen mit 22 Prozent ebenfalls ein Plus auf, und im vorangegangenen Jahr luden beachtliche 6,7 Millionen Kunden ihre Musik aus dem Netz. Dennoch: Im internationalen Vergleich liegt Deutschland trotz des Wachstums recht abgeschlagen, weltweit mache der Anteil 29 Prozent vom Gesamtumsatz aus. Und hier hingegen bestreitet die CD den größten Anteil am Geschäft.</p>

<p>Das wundert mich. Das erste Mal das ich einem Verantwortlichen für den Abverkauf von Tonträgern sprechen hörte, beschwerte sich der über die Halbstarken an den Plätzen zum Probehören. Und wer heutzutage mal in einen der bundesweit vertretenen &#8220;Geist ist ungeil.&#8221; Märkten mit dem Charme eines Aldi in der ehemaligen DDR kurz nach der Wende geht, den wundert es überhaupt das noch Musik über den Ladentisch geht. Denn wer da verkauft, ist nicht fachkundig, was da angeboten wird, ist schmalbandig, und davon was der vermeintliche Geiz kostet will ich hier keine vielen Worte verlieren. Doch bei aller Kritik am stationären Handel mit dem zugespitzten Musikangebot: DRM hat man hier meist nicht in Händen, ohne dies &#8220;Digitale Rechte Management&#8221; lies es in der wichtigen Anfangsphase kein Portal zu Musik herunterzuladen. Doch die Zeiten haben sich geändert, nur die Marktanteil nicht. Und daran hat der unentgeltliche Schwarzmarkt keinen Anteil, eher im Gegenteil. Was auch die Künstler vertretende Industrie noch lernen muss, leben alle Künstlerinnen und Künstler jenseits der Top 10 seit Jahren: Von einem künstlich verknappten Gut kann man nur leben, wem der Mittelsmann beim Gut und in der der Verknappung nicht unnötig reinredet oder interveniert. Wem DRM wichtig ist, dem ist der Kunde unwichtig, und also die  Künstlerinnen und Künstler. Denn wer einmal vergeblich auf einem neuen Computer DRM-geschützte Musik wiedergeben wollte, der wird nie, never ever, niemals wieder online Musik kaufen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Günther, bist du es?</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/01/18/gunther-bist-du-es/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Günther Oettinger]]></category>
		<category><![CDATA[SPD Hessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt mache ich mich vermutlich lächerlich, aber auf diesen vier Bildern meiner hessischen SPD ist doch Günther Oettinger abgebildet, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt mache ich mich vermutlich lächerlich, aber auf diesen <a href="http://www.flickr.com/photos/spd-hessen/6699662567/in/set-72157628875870313/">v</a><a href="http://www.flickr.com/photos/spd-hessen/6699648303/in/set-72157628875870313/">i</a><a href="http://www.flickr.com/photos/spd-hessen/6699661371/in/set-72157628875870313/">e</a><a href="http://www.flickr.com/photos/spd-hessen/6699649455/in/set-72157628875870313/">r</a> Bildern meiner hessischen SPD ist doch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Oettinger">Günther Oettinger</a> abgebildet, oder?</p>]]></content:encoded>
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		<title>Grüne Überholspur</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/01/11/grune-uberholspur/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 12:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der zweite grüne Oberbürgermeister der Bundesrepublik, die erste Schwarz-Grüne Koalition in Hamburg, Jamaika als Pilotprojekt im Saarland, in Frankfurt stimmen die Grünen sogar für den Flughafenausbau &#8211; die Grünen sind in der Realpolitik nicht nur angekommen, sie bestimmt ihr Handeln inzwischen. So auf der Überholspur blinkt man auch manchmal links, gibt zu viel Gas und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/6675540497/" title="Grüne Überholspur by springfeld, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7165/6675540497_f4cff8c901.jpg" width="375" height="500" alt="Grüne Überholspur"></a>

<p>Der zweite grüne Oberbürgermeister der Bundesrepublik, die erste Schwarz-Grüne Koalition in Hamburg, Jamaika als Pilotprojekt im Saarland, in Frankfurt stimmen die Grünen sogar für den Flughafenausbau &#8211; die Grünen sind in der Realpolitik nicht nur angekommen, sie bestimmt ihr Handeln inzwischen. So auf der Überholspur blinkt man auch manchmal links, gibt zu viel Gas und übertritt schonmal die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Nur ist allen auf der Überholspur eines gemein: Sie müssen irgendwann auch wieder anhalten. Ob sie rausgewunken werden, wie im Saarland, ihnen mittendrin der Sprit ausgeht, wie im Saarland, oder sie selbst den Fuss vom Gas nehmen und sich besinnen, das obliegt ihnen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Werbung ja für was eigentlich &#8211; aber mit Kleingedrucktem</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/01/10/werbung-ja-fur-was-eigentlich-aber-mit-kleingedrucktem/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 19:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fussnote]]></category>
		<category><![CDATA[Kleingedrucktes]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsbedingungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Um sich das durchzulesen, bekommt man 2 Sekunden Zeit ..



Das dahinter liegende Angebot, der im Kleingedruckten erwähnte Tarif Xtra Nonstop wird hervorragend eingepreist: Linke Hälfte der Details weist &#187;für monatlich nur 1,49 €&#171; aus, rechte Hälfte Monatlicher Grundpreis
0,00€1, wobei 1 wiederum auf eine weitere Fussnote verweist.

Was der Rosa Riese wie sauer Bier anbietet wird hingegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um sich das durchzulesen, bekommt man 2 Sekunden Zeit ..</p>

<img src="http://farm8.staticflickr.com/7174/6674595565_b859496f16_o.png" width="450" />

<p>Das dahinter liegende Angebot, der im Kleingedruckten erwähnte Tarif Xtra Nonstop wird hervorragend eingepreist: Linke Hälfte der Details weist &raquo;für monatlich nur 1,49 €&laquo; aus, rechte Hälfte Monatlicher Grundpreis
0,00€<sup>1</sup>, wobei <sup>1</sup> wiederum auf eine weitere Fussnote verweist.</p>

<p>Was der Rosa Riese wie sauer Bier anbietet wird hingegen nicht klar.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Stell dir vor es war Krieg, und keiner hört hin.</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2011/12/22/stell-dir-vor-es-war-krieg-und-keiner-hort-hin/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 20:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>

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		<description><![CDATA[Mission Accomplished reloaded. Mission Accomplished meinte schon George W. Bush, Obama aber läßt dem jetzt Taten folgen und zieht die US-Truppen bis zum Jahresende komplett aus dem Irak ab. Nun ist diese Nachricht wie auch ich schon älter, und ich kriege nicht mehr alles mit. Doch bei einer solchen Ankündigung hätte ich doch mit etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mission Accomplished</strong> reloaded. <strong>Mission Accomplished</strong> meinte schon George W. Bush, Obama aber läßt dem jetzt Taten folgen und <a href="http://my.barackobama.com/page/share/iraq">zieht die US-Truppen bis zum Jahresende komplett aus dem Irak ab</a>. Nun ist diese Nachricht wie auch ich schon älter, und ich kriege nicht mehr alles mit. Doch bei einer solchen Ankündigung hätte ich doch mit etwas mehr Resonanz gerechnet, als am Ende rumkam. Beim Auftakt Anfang 2003 waren die Medien schließlich auch alle live dabei.</p>

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<p>Zugleich, aber nicht zusammenhanglos: Obama lässt die Polizei in New York seine Drecksarbeit erledigen, indem er sie die Occupy-Bewegung aus dem öffentlichen Raum entfernen und ein Sperrgebiet darum errichten lässt.</p>

<p>Das ist gut für die Wiederwahl, aber schlecht für das Image. Das war &#8220;gut&#8221;, weil die Bewegung ansonsten den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bradley_Manning">Manning-Prozess in seiner Wirkung potentieren würde</a>.</p>

<h2>Occupy Obama!</h2>

<p>Was die Bewegung tun muss: <strong>Occupy Obama!</strong> Besser er als Bush, besser einen Präsidenten auf seine Seite ziehen, der keine Wiederwahl mehr fürchten muss, als einen Neuen der sich zu profiliern hat.</p>

<h2>Occupy Merkel?</h2>

<p>Merkel und Konsorten einzunehmen kann nicht funktionieren. Ihre Popularität ist ungebrochen, und das trotzdem sie ihrer Partei in den eigenen Positionen auf verschiedensten Kernfeldern komplett aufgegeben und dafür Positionen von der politischen Konkurrenz 1:1 übernommen hat. Und weil sie so den politischen Gegner selbst übernommen hat, und zu befürchten ist, das sie das selbe immer wieder tut, braucht man nur seinen eigenen Überzeugungen folgen, bis sie irgendwann nicht mehr kann und diese dann irgendwann übernimmt. Damit ist sie Obama nicht unähnlich, Guantanamo und Manning lassen grüßen: H#tte man doch in der Change!-Phase allerhöchstensfalls &#8220;konservativen&#8221; Repulikanern zutrauen können, das illegale Gefangenenlager auf Kuba in Betrieb zu halten und den mutmaßliche Wikileaks-Informant zum Tode verurteilen wollen. Aber solang man noch eine Wiederwahl bestreiten muss und auch den ein oder anderen Konservativen auf die eigene Seite ziehen muss, muss sich Obama beugen &#8211; oder bücken. Merkel braucht sich nicht bücken. Obwohl sie ihre Überzeugungen nach und nach aufgibt, übernimmt sie die der politischen Gegner nach und nach. Bei Übernahme behauptet sie und ihre Partei einfach, diese Position schon immer vertreten zu haben. Und so wie Obama wegen einer Wiederwahl Konservative abschöpft, schöpft Merkel Vernunft ab, der sie als Partei über Jahrzehnte abgeschworen oder dem Gegner überlassen hatte. So kommen die knapp 30 Prozent zustande, die CDU/CSU noch auf sich vereinen. Der Rest der Konservativen bleibt am Wahlsonntag zu Hause oder wählt &#8220;Protest&#8221;. So kommen die 18 Prozent zustande, die die FDP erlitt. Und nunmehr 9 Prozent für die Piraten (Netzpolitik), ~+5 Prozent für die Grünen (Energiepolitik) und einer wie ein Phoenix aus der Asche emporgestiegenen SPD (Mindestlohn beispielsweise) &#8211; plus des ein oder anderen Prozentpunkts am braunen Rand. Merkel bleibt an der Macht, denn wenn wiederum steht ihre Wiederwahl nicht in Frage, und so kann sie ihre dritte Legislaturperiode als Kanzlerin absolvieren. Es sei denn &#8230;</p>

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<iframe width="450" height="253" src="http://www.youtube.com/embed/Wd555rheqrI?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p>(<a href="http://todamax.kicks-ass.net/blog/2011/georg-schramm-occupy-frankfurt-12-11-2011/">via</a>)</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heirate &#8230;</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2011/11/17/heirate/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 14:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Suchergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Udo]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskriminierend&#8230;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diskriminierend&#8230;</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/6353237881/" title="Google-Suche Heirate by springfeld, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6120/6353237881_89f9ed1447_o.png" width="450" height="273" alt="Google-Suche Heirate"></a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Mordlustige Neonazis? Nicht bei uns!&#8221;</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2011/11/14/mordlustige-neonazis-nicht-bei-uns/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 22:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltbereitschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Neonaziszene]]></category>

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		<description><![CDATA[

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<object width="450" height="338"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mmn0OzQHDo4?start=88&#038;version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mmn0OzQHDo4?start=88&#038;version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="338" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fraktionierung einer Volkspartei</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2011/11/13/fraktionierung-einer-volkspartei/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 19:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Bülent Çiftlik]]></category>
		<category><![CDATA[Danial Ilkhanipour]]></category>
		<category><![CDATA[Duzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Kahrs]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Scholz]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursprünglich sollte der Beitrag den Titel Fraktionierung von Volksparteien tragen. Dann hatte ihn vor zu verwerfen, aber ein Artikel im Vorwärts hat mich veranlasst, ihn nun doch zu veröffentlichen. Es geht um die Fraktionierung einer, meiner Volkspartei, durch Einzelne mit Geltungsdrang. Manche meinen, als Kritiker der eigenen Partei gehöre ich dazu, aber in einer Demokratie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich sollte der Beitrag den Titel Fraktionierung von Volksparteien tragen. Dann hatte ihn vor zu verwerfen, aber ein Artikel im Vorwärts hat mich veranlasst, ihn nun doch zu veröffentlichen. Es geht um die Fraktionierung einer, meiner Volkspartei, durch Einzelne mit Geltungsdrang. Manche meinen, als Kritiker der eigenen Partei gehöre ich dazu, aber in einer Demokratie muss eine Partei Kritik von allen Seiten aushalten können. Nur substanzloses sollte sie nicht erdulden, weder als Kritik noch in persona oder im politischen. Nun denn.</p>

<p>Trotz oder gerade wegen des überragenden Wahlsieg von Olaf Scholz, in der Hamburger SPD herrscht <a href="http://www.taz.de/!76067/">Ruhe vor der Schlammschlacht</a>. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Danial_Ilkhanipour">Danial Ilkhanipour</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BClent_Ciftlik">Bülent Çiftlik</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Kahrs_(Politiker)">Johannes Kahrs</a>: Die Hamburgische SPD verfügt/e über (ein-)gebildetes Spitzenpersonal mit teils zweifellos zweifelhafter Biographie. Und jede Persönlichkeit, positiv wie negativ ausgeprägt, trägt zum Gesamtbild bei Olaf Scholz mehr als Johannes Kahrs, Johannes Kahrs mehr als Danial Ilkhanipour, Danial Ilkhanipour mehr als Bülent Çiftlik seinerzeit. Über den einen dachte sich die SPD nie wieder Gedanken machen zu müssen, über den anderen wird sie es vermutlich nicht mehr. Doch der vor zwei Jahren mit vielerlei Kritik als Direktkandidat installierte Ilhanipour kommt scheinbar zurück. Das Zustandekommen seiner Kandidatur seinerzeit war mit für das schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten ausschlaggebend, denn selbst Sozialdemokraten waren von der Herangehensweise abgestossen. Jetzt läuten in der Hamburger SPD die Alarmglocken: Danial Ilkhanipour will erneut für den Bundestag kandidieren. Der sich als Direktkandidat ungeeignet erweisende Ilhanipour bildet sich ein, das er mit Hilfe der damals ausschlaggebenden Genossinnen und Genossen, die den Aussagen anderer Genossinnen und Genossen das erste Mal und danach nie wieder gesehen wurde, wieder als Direktkandidat vorgeschlagen würde. Und da zitiere ich gern mal Helmut Schmidt, aus dem aktuellen Vorwärts bzw. seinem mit Peer Steinbrück herausgegebenem Buch &#8220;Zug um Zug&#8221;:</p>

<blockquote>(Steinbrück:) Das persönliche Ergebnis in der Direktwahl des Abgeordneten sollte eigentlich ein Gradmesser sein für erfolgreiche politische Arbeit. Aber statt mal die Frage zustellen, ob das denn die richtigen Kandidaten sind, werden sie von einer festgeschweißten Delegiertenkonferenz zum dritten und vierten Mal wieder aufgestellt. (&#8230;) (Schmidt:) Ich stimmen <strong>Ihnen</strong> zu, Peer. Wenn jemand für sich weniger Stimmen erhält als seine Partei, dann ist er als Kandidat nicht geeignet. Man sollte ihn beim nächsten Mal nicht wieder aufstellen &#8211; aber ihn auch nicht hoch auf die Landesliste setzen.&laquo;</blockquote>

<p>Recht haben sie. Mich irritiert nur, das sie sich nicht Duzen.</p>

<p>Am Ende eines Positionspapier aus den zu Anfang skizzierten Kreisen aus den letzten Monaten heißt es: &raquo;<strong>Wir</strong> <strong>streiten</strong> für eine liberale Sozialdemokratie!&laquo; Ich würde das unterschreiben, allerdings &#8220;liberale&#8221; streichen &#8211; Sozialdemokratie ist per se liberal. &raquo;Wir streiten für <strong>eine</strong> Sozialdemokratie!&laquo;</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das musst du gesehen haben!</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2011/10/08/das-musst-du-gesehen-haben/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 10:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Sonne scheint: Raus vor die Tür!

(via)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://29.media.tumblr.com/tumblr_l1zfsyAm021qzayv5o1_500.gif" class="alignnone" width="425" height="343" /></p>

<p>Die Sonne scheint: Raus vor die Tür!</p>

<p>(<a href="http://www.wait-till-i.com/2011/09/28/omg-you-got-to-see-this/">via</a>)</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über die Darmstädter Kommunalfinanzen im BILT</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2011/09/30/uber-die-darmstadter-kommunalfinanzen-im-bilt/</link>
		<comments>http://udo.springfeld.eu/blog/2011/09/30/uber-die-darmstadter-kommunalfinanzen-im-bilt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 06:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[André Schellenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Partsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalfinanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Glenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://udo.springfeld.eu/blog/?p=4445</guid>
		<description><![CDATA[Die schönste und einzig richtige Schlagzeile zur Neuverschuldung von Darmstadt kommt ausgerechnet von BILT:
Darmstadt verhindert Pleite mit neuen Schulden
Damit hat GrünSchwarz, namentlich OB Jochen Partsch (Bündnis 90/Die Grünen) und Kämmerer André Schellenberg (CDU), die erheblichste Kreditaufnahme ever zu verantworten.
Zugleich sucht man die Verantwortung getreu dem Motto &#8220;Schuld sind immer die Anderen!&#8221; beim ehemaligen OB Walter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die schönste und einzig richtige Schlagzeile zur Neuverschuldung von Darmstadt kommt ausgerechnet von BILT:</p>
<h2><a href="http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-regional/darmstadt-verhindert-pleite-mit-neuen-schulden-20224134.bild.html">Darmstadt verhindert Pleite mit neuen Schulden</a></h2>
<p>Damit hat GrünSchwarz, namentlich OB Jochen Partsch (Bündnis 90/Die Grünen) und Kämmerer André Schellenberg (CDU), die erheblichste Kreditaufnahme <attr title="in der Geschichte und in Zukunft">ever</attr> zu verantworten.</p>
<p>Zugleich sucht man die Verantwortung getreu dem Motto &#8220;Schuld sind immer die Anderen!&#8221; beim ehemaligen OB Walter Hoffmann und Kämmerer a.D. Wolfgang Glenz (beide SPD), vermeidet aber die Formulierung &#8220;Die hätten das heute aber auch so gemacht!&#8221; und tauschen mit &#8220;Die haben vor der Wahl geschwiegen, darüber und darüber das sie es auch machen wollen!&#8221; Oder sie sind tatsächlich so naiv und unwissen, wie sie sich jetzt geben. Dann wären Oberbürgermeister Jochen Partsch und Stadtkämmerer André Schellenberg allerdings die falsche Wahl für den Job, schließlich hätten sie als Magistratsmitglied und Stadtverordneter möglicherweise nicht möglicherweise tagesaktuell oder allumfassenden aber jederzeit Zugang zu allen Informationen gehabt, Jahre in der Regierung oder Opposition die Zeit und nicht zuletzt die nötige intellektuelle Reife mitgebracht zu erkennen das die Schieflage der Stadt keine ist aus der man mit platten Sprüchen heraus kommt. Und mehr kreide ich den beiden Neuen im Amte auch nicht an: <strong>Immer nur platte Sprüche und substanzlose Schnellschüsse sind zu wenig.</strong></p>]]></content:encoded>
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		<title>Katzenkontent jetzt als Diashow</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 13:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[katzenkontent]]></category>

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   ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War mal wieder Zeit für <strong>Katzenkontent</strong>, trotzdem oder gerade weil ich sie in Natura zur Zeit kaum zu Gesicht bekomme <img src='http://udo.springfeld.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> .</p>

<object width="450" height="338"> <param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fspringfeld%2Fsets%2F72157621437769486%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fspringfeld%2Fsets%2F72157621437769486%2F&#038;set_id=72157621437769486&#038;jump_to="></param> <param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=104087"></param> <param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=104087" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fspringfeld%2Fsets%2F72157621437769486%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fspringfeld%2Fsets%2F72157621437769486%2F&#038;set_id=72157621437769486&#038;jump_to=" width="450" height="338"></embed></object>]]></content:encoded>
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		<title>Kittenkontent</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 08:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenjunge]]></category>
		<category><![CDATA[Kitten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder Zeit für Katzenkontent, in dem Fall Kittenkontent: Der erste Ausflug unseres Nachwuchs im vergangenen Jahr (ver-)läuft noch etwas unbeholfen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Zeit für Katzenkontent, in dem Fall Kittenkontent: Der erste Ausflug unseres Nachwuchs im vergangenen Jahr (ver-)läuft noch etwas unbeholfen.</p>

<object width="450" height="278"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/elLnW3ISooo?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/elLnW3ISooo?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="278" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
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		<title>Für Nichtstun bestraft werden, wegen Nichtstun verurteilt werden.</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2011/05/25/fur-nichtstun-bestraft-werden-wegen-nichtstun-verurteilt-werden/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 08:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ARGE]]></category>
		<category><![CDATA[Fallmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Für unbeabsichtigtes Nichtstun bestraft zu werden, davon können Hartz IV-Empfänger ein Lied singen. Auch kriminalisiert zu werden, war von Tag 1 an mit der Ankündigung eigener &#8220;Security&#8221; in den ARGEn ganz normal. Aber wenn man so liest, wessen Leistungsempfänger vor allem bezichtigt werden bleibt einem kein anderes Urteil als: Menschen verachtender Zynismus. Ekelhaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für unbeabsichtigtes Nichtstun bestraft zu werden, davon können Hartz IV-Empfänger ein Lied singen. Auch kriminalisiert zu werden, war von Tag 1 an mit der Ankündigung eigener &#8220;Security&#8221; in den ARGEn ganz normal. Aber wenn man so liest, <a href="http://www.elementarteile.de/2011/05/23/tatliche-ubergriffe-durch-nichtstun/">wessen Leistungsempfänger vor allem bezichtigt werden</a> bleibt einem kein anderes Urteil als: Menschen verachtender Zynismus. Ekelhaft.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Live-Blogging von der öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Darmstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 16:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Grün-Schwarz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtverordnetenversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Stavo]]></category>

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		<description><![CDATA[Live-Blogging liegt im Trend, auch in Darmstadt: Vom Grünen Parteitag berichtete Marc Wickel, von der heutigen öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Darmstadt versuche ich es &#8211; zumindest eine gewisse Zeit lang, denn die Hitze im Justus Liebig Haus ist wie üblich unerträglich. Und ich bin viel zu spät.

18:30 Uhr Eben wird ein Wahlgang geschlossen. Wenn ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Live-Blogging liegt im Trend, auch in Darmstadt: <a href="http://verwickeltes.wordpress.com/2011/04/14/wasserstand-vom-grunen-parteitag/">Vom Grünen Parteitag berichtete Marc Wickel</a>, von der heutigen öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Darmstadt versuche ich es &#8211; zumindest eine gewisse Zeit lang, denn die Hitze im Justus Liebig Haus ist wie üblich unerträglich. Und ich bin viel zu spät.</p>

<p><b>18:30 Uhr</b> Eben wird ein Wahlgang geschlossen. Wenn ich nicht während der Eröffnung draußen gewesen wäre und gegessen hätte, könnte ich jetzt vielleicht sogar sagen, welcher.</p>
<p><b>18:38 Uhr</b> &raquo;<b>Dagmar!</b>&laquo; schallt es durch den Saal. Hanno Benz scheint den kurzen Dienstweg zu seiner Parteifreundin Dagmar Metzger zu bevorzugen.</p>
<p><b>18:41 Uhr</b> Das Podium ist mit Ausnahme der Stadtverordnetenvorsteherin Dagmar Metzger komplett leer: 16 Stadträte  irgendwo, nur nicht hier.</p>
<p><b>18:44 Uhr</b> Nasebohren ist trotzdem nicht: Auf dem Podium sind inzwischen so viele Menschen versammelt, wie im Publikum auf dem Gästerang.</p>
<p><b>18:46 Uhr</b> Die Glocken läutet. Die Mitglieder des Parlaments werden aufgefordert, ihr Essen vor der Tür einzunehmen. &raquo;Gummibärchen sind erlaubt&laquo;</p>
<p><b>18:56 Uhr</b> Revidiere meinen vorherigen Gedanken, Podium vs. digitale Welt betreffend: Inzwischen packt Uffbasse aus und ergänzt die digitale Gerätschaft<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2011/05/23/live-blogging-von-der-offentlichen-sitzung-der-stadtverordnetenversammlung-darmstadt/#footnote_0_4145" id="identifier_0_4145" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="1 Apfel">1</a></sup> auf dem Podium um ein weiteres Gerät &#8211; &#8230; um es gleich darauf wieder einzupacken. Weicheier!</p>
<p><b>18:59 Uhr</b> Verdunkelung aufgehoben, mit der &#8220;Lüftungspause&#8221; kommt endlich mehr heiße Luft in den Saal.</p>
<p><b>19:00 Uhr</b> Irgend ein Spaßvogel (nähere Gattung unbekannt) hat offenbar sein Handy bei gehobener Lautstärke eingestellt im Saal zurückgelassen. Das Geräusch ähnelt einem Sonar im Entferntesten, dafür ist die Luft hier immer noch so frisch wie in einem U-Boot. In den demnächst weiter freizulegenden Darmbach könnte man jetzt kurz Erfrischung suchen, würde die Stadtverordnetenversammlung wie beim letzten Mal im Kongresszentrum &#8220;darmstadtium&#8221; tagen. In einer Woche wiederum wird das dortige Becken jedoch wieder mit Urin der Gäste des Schloßgrabenfestes geflutet werden. Das läßt den Gedanken an ein erfrischendes Bad schnell wieder schwinden.</del><sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2011/05/23/live-blogging-von-der-offentlichen-sitzung-der-stadtverordnetenversammlung-darmstadt/#footnote_1_4145" id="identifier_1_4145" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Gerade beobachtet: Die Pinkelrinne entlang des Cityring wird w&auml;hrend der Festivit&auml;ten verdeckt, weise Entscheidung!">2</a></sup></p>
<p><b>19:07 Uhr</b> Den simpelsten Rotz muss man bei Debian nachinstallieren, dabei wäre das Dateiformat sogar auf meinem Telefon ohne Umweg zu gebrauchen (Rasanz der heutigen Sitzung erlaubt, nebenbei Server-Konfiguration bei zwei gepflegten Flaschen Club Mate).</p>
<p><b>19:12 Uhr</b> So funktioniert Politik: Unten fotografiert die Zeitung die Abgewählten, oben sitzt inzwischen die hessische Kultusministerin a.D. auf dem Rang und sieht dem munteren Treiben ihrer ersten Regierungsbeteiligung zu, während ihre einstige Herausforderin um das Mandat für den Landtag als &#8220;Deutschlands ehrlichste Politikerin&#8221; der ersten Stadtverordnetenversammlung vorsitzt, der in dieser Legislaturperiode erstmals in der Geschichte Nachkriegsdarmstadts keine SPD in Regierungsbeteiligung beiwohnt.</p>
<p><b>19:21 Uhr</b> Das Glockengeläut ertönt. Auftritt <a href="http://verwickeltes.wordpress.com/2011/05/02/ob-in-spe-im-vorhang-auf-gesprach-erste-burgerversammlung-in-eberstadt/">OB in Spe</a> mit Sacko über der Schulter, ohne Krawatte aber offenem Hemd.</p>
<p><b>20:08 Uhr</b> Die beiden Stadträte Glenz und Wenzel sind abgewählt. Bei der namentlichen Abstimmung kam es zu keinerlei Überraschung, höchstens in der Auszählung: Dieter Wenzels Antrag auf Abwahl erhielt mit lediglich 41 die Stimmen der neuen Koalition, Wolfgang Glenz Abwahlantrag dagegen satte 45 Stimmen.</p>
<p><b>20:23 Uhr</b> Seltenheitswert: FDP-Fraktionsvorsitzende Klein nimmt ihr Rederecht wahr und betont, dem Antrag von Die Linke zuzustimmen, und im Anschluss stimmt das Haus geschlossen dem Antrag &#8220;Informationsschreiben zur Umsetzung des &#8216;Bildungs- und Teilhabepakets&#8217; in Darmstadt an die betroffenen Familien&#8221; zu.</p>
<p><b>20:25 Uhr</b> Unterhaltungswert: Schüssler verwechselt Doping mit Doppik.</p>
<p><b>20:28 Uhr</b> &#8230; und zwei Minuten später endet die Stadtverordnetenversammlung für die Gäste und der nicht-öffentliche Teil wird eingeleitet.</p><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_4145" class="footnote">1 Apfel</li><li id="footnote_1_4145" class="footnote">Gerade beobachtet: Die Pinkelrinne entlang des Cityring wird während der Festivitäten verdeckt, weise Entscheidung!</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>★</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 09:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Entitäten]]></category>
		<category><![CDATA[HTML]]></category>
		<category><![CDATA[HTML-Sonderzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderzeichen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der fünfzackige Stern, &#9733;, oder &#38;#9733; als numerierte Entität, ist eines meiner liebsten HTML-Sonderzeichen. Als Wegweiser schon den heiligen drei Königen nachgesagt entspricht dieser Stern doch eher den Naturwissenschaften, als in Form gebrachtes Phi in der Mathematik ist er ebenso beheimatet wie als Symbol von den verschiedensten verfassten Organisationen und Bewegungen benutzt. Der Stern ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der fünfzackige Stern, &#9733;, oder &amp;#9733; als numerierte Entität, ist eines meiner liebsten HTML-Sonderzeichen. Als Wegweiser schon den heiligen drei Königen nachgesagt entspricht dieser Stern doch eher den Naturwissenschaften, als in Form gebrachtes Phi in der Mathematik ist er ebenso beheimatet wie als Symbol von den verschiedensten verfassten Organisationen und Bewegungen benutzt. Der Stern ist dabei ebenso perfekt wie der <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2003/12/26/24/">als HTML-Sonderzeichen verfügbare kreisrunde Punkt</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>So funktioniert Politik heute.</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 10:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brüderle]]></category>
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		<description><![CDATA[40 frühstücken einen Bundesminister.

Endlich nicht mehr nur auf die ferne Bananenrepubliken beschränkt: Kaufen sie sich auch einen Bundes- oder Landesminister, im Set mit den jeweiligen Staatssekretären erhalten sie sogar eine eigene Durchwahl zu ihren Entscheidungsträgern. Sie sitzen mit ihrem neuen Politik am Tisch den wichtigsten Amts- und Würdenträgern der Welt, fliegen mit der Flugbereitschaft der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/atompolitik-und-landtagswahlen-bruederle-und-die-bosse-1.1076394">40 frühstücken einen Bundesminister.</a></p>

<p>Endlich nicht mehr nur auf die ferne Bananenrepubliken beschränkt: Kaufen sie sich auch einen Bundes- oder Landesminister, im Set mit den jeweiligen Staatssekretären erhalten sie sogar eine eigene Durchwahl zu ihren Entscheidungsträgern. Sie sitzen mit ihrem neuen Politik am Tisch den wichtigsten Amts- und Würdenträgern der Welt, fliegen mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr und können Gesetzen ihre ganz eigene Handschrift aufdrücken. <strong>Das ist die exklusivste Form der Bürgerbeteiligung, für all diejenigen die schon alles (und sonst jeden) haben.</strong></p>]]></content:encoded>
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		<title>Qualit&#228;tsoffensive bei Axel Springer</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2010/12/12/qualittsoffensive-beim-axel-springer-verlag/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 20:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 lies der Axel Springer Verlag eine Paywall errichten.  Inzwischen verdient der Verlag jeden vierten Euro online.  Beide Nachrichten haben freilich nichts miteinander zu tun. Und auch aus dem zur Schau gestellten Zahlenwerk zum kostenpflichtigen Qualitätsjournalismus lässt sich nicht herauslesen, ob die Paywall beim Abendblatt oder der Morgenpost von Erfolg gekrönt ist, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2010 lies der Axel Springer Verlag eine Paywall errichten.</p>  <p>Inzwischen verdient der Verlag jeden vierten Euro online.</p>  <p>Beide Nachrichten haben freilich nichts miteinander zu tun. Und auch aus dem zur Schau gestellten Zahlenwerk zum kostenpflichtigen Qualitätsjournalismus lässt sich nicht herauslesen, ob die Paywall beim Abendblatt oder der Morgenpost von Erfolg gekrönt ist, denn die “25 Prozent online” wurden nicht in Werbeeinnahmen und Gewinne aus Zahlungen für das journalistische Angebot getrennt vorgestellt.</p>  <p>Damit man aber das &quot;Mutter Theresa Prinzip&quot; durchbrechen und der vermeintlichen &quot;Kostenloskultur&quot; den Kampf ansagen kann, benötigt es ohnehin überzeugendere Zahlen als ein paar hundert verkaufte Apps pro Tag. Da braucht es Visits, Views, durchschnittliche Laufzeit der Abonnements, Lesezeiten, all die Kennzahlen eben, die die Apps hergeben, und die dem Verlag sicher auch bekannt sind, die man aber offenbar vor Entsetzen oder wegen falschen Schwerpunktes nicht hergeben möchte. Da ist dann Schluss mit der Transparenz, und hier beginnt wieder die selbe Leier vom darbenden Journalismus.</p>  <p>Man hat eine Qualität versprochen. Qualitätsjournalismus müsste jetzt selbstkritisch das erste Jahr betrachten, und vielleicht auch zugeben, das die eigenen Ziele (bisher) nicht erreicht wurden. Doch davon ist keine Rede, nur eben jene 25 Prozent, ein selig lächelnder Döpfner, als habe er Merkel selbst den Entwurf für das Leistungsschutzrecht eingeflüstert und wäre sich jetzt sicher das der Kohlepfenning der Presse demnächst auf seinem Konto ankommt, ganz egal ob die Schmarotzer in diesem Internetz für Propaganda zahlen oder nicht.</p>  <p>Der auf die seinerzeit etwas frech formulierte Ankündigung des Abendblatt hin unmittelbar auf das Blättchen niederprasselnde Kritik der Leser war mindestens so unterhaltsam wie vielseitig: Ihnen gemein war das über die Website ehemalige Abonnenten, Traditionsleser und Exil-Hamburger, die das über Jahrzehnte ans Herz gewachsene Blatt nicht vermissen wollten, denen es aber auch &#8211; nicht zuletzt durch den zuletzt gefahrenen Sparkurs des neuen Springer-Chef <a href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=131933">&quot;Wider den Web-Kommunisten!&quot;</a> Döpfner &#8211; immer fremder wurde. In anderen Worten: Diese Menschen hielten den damaligen Preis der Printausgabe schon für nicht mehr hinnehmbar, im Vergleich zur gelieferten Qualität, waren allerdings Stammkunden. </p>  <p>Das Hamburger Abendblatt ist dabei nicht die einzige Tageszeitung, die der Axel Springer Verlag von Heute auf Morgen in einen Feldtest schickte, ein Experiment von dem fast alle Kommentatoren glauben das es das selbstgewählte Ende der Publikation sein wird. Begleitet wird das Hamburger Abendblatt von der Layout- und Inhalt-ähnlichen Berliner Morgenpost, die ebenfalls und zum selben Zeitpunkt ihre Kassen öffnete um zu den Werbemillionen noch einige Euro beim Nutzer einzukassieren. Zugleich startete der vielen verhasste Verlag mit seinen publizistischen Flaggschiff Bild und Welt durch eigene sogenannte Apps für das iPhone neue Vermarktungskanäle, auf denen Nachrichten ebenso wenig kostenfrei sind wie am Kiosk, schließlich will man den Nutzer nicht mit gegensätzlichen Entscheidungen irritieren.</p>  <p>Pünktlich zum Jahresende sind damit vier Produkte, vier Preis- und zwei Vertriebsmodelle an den Start gegangen, von deren Erfolg man überzeugt zu sein scheint, geht man von der Selbstsicherheit des Herrn Döpfner aus, der derzeit über &quot;Web-Kommunisten&quot; schimpft wie ein Rohrspatz. Pünktlich zum nächsten Jahr, das der Verlagsbranche nach diesem erneut schrumpfende Auflagen und schwindende Anzeigenverkäufe bringen wird, besinnt man sich wieder auf den Leser, und wenn man auch nur sein Bestes will und sein bisheriges Produkt nur wie üblich aufbereitet, ausschließlich zahlenden Nutzern zugänglich machen will. Das Verhalten ist vergleichbar mit dem der Droschgenfahrern, die in ihren Kutschen Getränkeautomaten installieren, um ihren Kunden noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen und ihre Wartezeit bis zum Ziel zu versüßen, obwohl längst wendigere, motorisierte Kleinwagen mit merkwürdiger schwarz-gelb leuchtender Schild “TAXI” vorbeiziehen sehen, die die Straßen <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/12/11/verleger-verbande-und-verluste/">nicht mit Pferdeäpfeln überziehen</a> und mit ihren Leistungsträgern auch noch pfleglicher umgehen.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>M&#252;lltrennung a l&#225; DB</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2010/12/12/mlltrennung-a-l-db/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 19:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit fährt man mit Deutsche Bahn besonders umweltfreundlich. Viel Papier wird bedruckt, um dem grünen Anspruch gerecht zu werden. Generell schon mal ein eher fragwürdiges Vorgehen, vergleichbar mit Fassade füllender Leuchtreklame für deren energetische Sanierung, aber noch verschmerzbar.  Mein bester Freund meinte vor einer halben Ewigkeit zu mir, er traue der Mülltrennung im Zug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit fährt man mit Deutsche Bahn besonders umweltfreundlich. Viel Papier wird bedruckt, um dem <a href="http://www.dbecoprogram.com/">grünen Anspruch</a> gerecht zu werden. Generell schon mal ein eher fragwürdiges Vorgehen, vergleichbar mit Fassade füllender Leuchtreklame für deren energetische Sanierung, aber noch verschmerzbar.</p>  <p>Mein bester Freund meinte vor einer halben Ewigkeit zu mir, er traue der Mülltrennung im Zug nicht, so nahm er seine zum Altpapier gewordene Zeitung beim Aussteigen mit und warf sie schließlich in die Papiermülltonne auf dem Bahnstein.</p>  <p>Als ich neulich einem viel reisenden Bekannten begegnete, schilderte er mir seine Beobachtung der Mülltrennung bei der Bahn, meiner Erinnerung nach jedoch ohne auf den Darmstädter Hauptbahnhof speziell einzugehen. Erzählt hat er vom Leeren diverser Mülltonnen, und das deren separierter Inhalt vor seinen Augen in eine große Mülltonne entleert würden. Miserable Zustände und Augenwischerei ist man bei der Bahn ja gewohnt, aber das hätte mich dann doch wütend gemacht.</p>  <p>Derart sensibilisiert, habe ich in den vergangenen Tagen die Augen offen gehalten. Tatsächlich beobachtete ich in den folgenden Tagen und eben schon zum wieder, das die Müllwiedervereinigung hier wohl &quot;modus operandi&quot; ist. Da werden alle Tonnen fein säuberlich geöffnet, um in deren Untiefen nach dem Vorsortierten zu greifen und das dann über &quot;Restmüll&quot; wieder fallen zu lassen.</p>  <p>Wenn die Bahn ihre Kunden zur Mülltrennung anhält, und anders sind viergeteilte Müllcontainer mit entsprechender Beschriftung jeweils für Mülltonne Altpapier, Glasmüll, Verpackungen und letztlich Restmüll nicht zu verstehen, darf erwartet werden, das der so vorsortierte Müll auch der Verwertung zugeführt wird. Dem unbedarften Beobachter könnte angesichts diesen Anblicks eben dieser Gedanke kommen, und der hier käme die Bahn ihrem ökologischen Anspruch entgegen. Wenn die Bahn aber ihre Kunden zur Mülltrennung anhält um ihn dann vor deren Augen wieder in einer Tonne zu sammeln, ist die Schmerzgrenze erreicht.</p>  <p>&#160;</p> <a title="STRABAG Lokomotive" href="http://www.flickr.com/photos/portitzer/3365495572/"><img alt="STRABAG Lokomotive in alter Lackierung" src="http://farm4.static.flickr.com/3628/3365495572_073a3bfa3a.jpg" width="500" height="333" /></a>   <p>Dass das auf den Mitarbeiter zurückzuführen ist, ist zu bezweifeln. Als ich wenig später &quot;auf der Jagd&quot; nach einer im Gleisfeld vor einem roten Signal wartenden Lokomotive entlang des Bahnsteigs des Fürstenbahnhof spazierte, machte ich neben dieser nicht alltäglichen Lokomotive eine weitere interessante Beobachtung. 20 Mülltonnenbatterien, so viele wie den Reisenden für ihren unterwegs anfallenden Müll auf den Bahnsteigen bereit stehen, stehen auf einem Haufen etwas abseits abgestellt am Ende von Bahnsteig 1, dem des Fürstenbahnhof.</p>  <h2>Fazit</h2>  <p>Ich spekuliere jetzt mal wild: Wenn nur ein Teil der zur Verfügung stehenden Mülltonnen zugänglich gemacht werden, weil sich dadurch der Zeitaufwand für deren Leerung reduzieren lässt, wahrscheinlich ist dann geschieht auch die Müllvereinigung auf Geheiß des “Bahnhofsmanagement”.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Biblis-Umzingelung am 24. April 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 19:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24. April waren wir in Biblis, das dortige Atomkraftwerk umzingeln.

Dabei entstandenen Bilder habe ich aus aktuellem Anlass einmal hier verlinkt: Gestern demonstrierten über 100.000 Atomkraftgegner in Berlin und umzingelten die Schaltzentrale der &#187;sichersten Atomkraft der Welt&#171;&#8482;:das Kanzleramt.



Kernkraftwerke an Wasserstraßen sind &#187;sichersten Atomkraft der Welt&#171;&#8482;: Links Kühlturm getarnt, rechts ungeschützt vor terroristischen Angriffen. Vom angrenzenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. April waren wir in Biblis, das dortige Atomkraftwerk umzingeln.</p>

<p>Dabei entstandenen Bilder habe ich aus aktuellem Anlass einmal hier verlinkt: Gestern demonstrierten über 100.000 Atomkraftgegner in Berlin und umzingelten die Schaltzentrale der &raquo;<strong>sichersten Atomkraft der Welt</strong>&laquo;&trade;:<br />das Kanzleramt.</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4967447414/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4103/4967447414_eca6b97b9a.jpg" title="" class="alignnone" width="450" /></a>

<p>Kernkraftwerke an Wasserstraßen sind &raquo;<strong>sichersten Atomkraft der Welt</strong>&laquo;&trade;: Links Kühlturm getarnt, rechts ungeschützt vor terroristischen Angriffen. Vom angrenzenden Rhein aus entfällt der Schutz, dort ist aber unsere Wasserschutzpolizei in höchster Alarmbereitschaft &#8211; rund um die Uhr.</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4966837337/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4124/4966837337_fdc68d7c84.jpg" title="" class="alignnone" width="450" /></a>

<p>Galgenhumor: <strong>Ruheplatz am Galgen &#8211; unweit des Atomkraftwerk Biblis</strong>: Zur Biblis-Umzingelung am 24. April 2010 fuhr ich mit dem Fahrrad, dabei kam ich kurz vor dem Ziel an dieser malerischen Bank vorbei, deren einziger Nachteil die Nähe zum angrenzenden Pferdemistsammler war.</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4967445088/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4146/4967445088_e1662b82fc.jpg" title="" class="alignnone" width="450" /></a>

<p><strong>Rhein-Aue nah des Atomkraftwerk Biblis</strong>: Kühltürme, harmonisch eingebettet in die Natur. Das soll ein Windkraftanlagenbetreiber erstmal hinkriegen.</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4967463668/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4146/4967463668_3457297a22.jpg" title="Versteckspiel" width="450" /></a>

<p>Finde den Inhaftierungstransporter auf dem Bild. Eben.</p>

<p>Hinter dem kleinen Häuschen ist ein Zivilfahrzeug der Polizei nebst Inhaftierungstransporter mit Zellen für Atomkraftgegner versteckt. Meine Anfahrt war etwas verirrt, und aus dieser Richtung vermutete man wohl keine anreisenden Demonstranten. Im Sinn der <strong>Deeskalationsstrategie der Polizei</strong> versteckten sich die Beamten daher im Wald, hinter dem Häuschen, in er Sonne ausharrend auf den Einsatz wartend. Sah sehr idylisch-gemütlich aus.</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4967467930/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4106/4967467930_c79110fe90.jpg" title="" class="alignnone" width="450" /></a>

<p>Starkstromoberleitungen, wie diese vom Atomkraftwerk Biblis wegführenden, sind es, die sich viel eleganter in die Landschaft einfügen, als hässliche Windkraftwerke. Der Grund: Die Masten sind grün lackiert. Fazit: Überlandleitungen und <strong>Kühltürme als i-Tüpfelchen der Landschaftsgestaltung</strong>.</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4966872895/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4152/4966872895_d13b997b0f.jpg" title="Permanente Biblis-Umzingelung" class="alignnone" width="450" /></a>

<p>Das macht Biblis zu einem der &raquo;<strong>sichersten Atomkraft der Welt</strong>&laquo;&trade;: Wasser befüllter Graben, Betonwall, Panzersperre mit Natodrahttopping und Videoüberwachung. Man beachte die malerische Spiegelung der Anlage im Wassergraben, sie ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit für das Atomkraftwerk, das damit schwebend leicht wirkt.</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4967479778/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4107/4967479778_e4b561de4c.jpg" title="" class="alignnone" width="450" /></a>

<p>So viele Risse, so wenig Zeit.</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4966882051/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4135/4966882051_3d8f26264a.jpg" title="(v.l.n.r.) Michael Siebel, Thorsten Schäfer-Gümbel, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Monika Bradna" class="alignnone" width="450" /></a>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4967498298/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4091/4967498298_78be939594.jpg" title="Demonstranten umzingeln Biblis" class="alignnone" width="450" /></a>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4967502546/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4088/4967502546_d5efb39c6b.jpg" title="" class="alignnone" width="450" /></a>

<p>Sterben bei Biblis, gegen Atomkraft</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4967518738/in/set-72157624899416934/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4129/4967518738_0b2d4d861d.jpg" title="" class="alignnone" width="450" /></a>

<p><strong>CDU-Biblis gratuliert Helmut Kohl</strong>: Beim CDU Gemeindeverband scheint die Zeit still zu stehen. Als ich mich mit dem Fahrrad auf die Rückfahrt von Biblis nach Darmstadt begebe, komme ich an diese Schaukasten der hiesigen CDU vorbei.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Für seine Überzeugungen muss man einstehen.</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 20:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[

Für seine Überzeugungen muss man einstehen. In diesem Fall das man Verträge einhalten muss. Verträge, zu denen die Bundesregierung und Energieversorger ihre Unterschrift geleistet haben. Den Atomausstieg bis 2023 einzuhalten ist allerdings nicht nur eine Frage der Ehre, sondern vor allem der Vernunft. Darum: Mitzeichnen!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/4975108574/" title="Petition Nukleare Ver- und Entsorgung - Einhaltung der Verträge zur Abschaltung der Atomkraftwerke  bis zum Jahr 2023 by springfeld, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4104/4975108574_4f19dd899c.jpg" width="450" height="264" alt="Petition Nukleare Ver- und Entsorgung - Einhaltung der Verträge zur Abschaltung der Atomkraftwerke  bis zum Jahr 2023" /></a>

<p>Für seine Überzeugungen muss man einstehen. In diesem Fall das man Verträge einhalten muss. Verträge, zu denen die Bundesregierung und Energieversorger ihre Unterschrift geleistet haben. Den Atomausstieg bis 2023 einzuhalten ist allerdings nicht nur eine Frage der Ehre, sondern vor allem der Vernunft. Darum: <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=13587">Mitzeichnen!</a></p>

]]></content:encoded>
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