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	<title>Udo Springfeld &#187; Beobachtungen</title>
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	<description>Blog von Udo Springfeld</description>
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		<title>Bombenstimmung anläßlich 1. Mai Krawalle</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/05/09/bombenstimmung-anlaslich-1-mai-krawalle/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstrationsfreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Der ist alt. Der hat so einen Bart! Dennoch: War eine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ist alt. Der hat so einen Bart! Dennoch: War eine <a href="<a href="http://www.elementarteile.de/2012/05/08/rohrbomben-am-1-mai/">Bombenstimmung am 1. Mai</a> statt Krawalle, trotzdem oder gerade deswegen hat die Polizei es sich nicht nehmen lassen mit von den Mainstreammedien gebotenen Härte gegen Demonstranten vorzugehen. Das während des Verlauf der Veranstaltung am Rande der Demoroute drei Rohrbomben gefunden werden, findet sich &#8211; wie die funktionsfähigen Sprengsätze übrigens &#8211; erst am nächsten Tag im Revier, dann verhältnismäßig kleinlaut in der Presse und wird letztlich als versuchten Anschlag auf die Polizisten ausgelegt. Das folgt dem geübten Muster, das so erfolgreich zur Entdeckung des &#8220;Nationalsozialistischen Untergrund&#8221; und zur Aufklärung derer Attentate geführt hat. Man hat ganz offensichtlich nichts gelernt.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Frakturschrift als Webfont</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/05/03/frakturschrift-als-webfont/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 06:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA["Weltnetz"]]></category>
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		<category><![CDATA[Neonazineusprech]]></category>
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		<description><![CDATA[Den 1. Mai haben Neonazis leidlich genutzt: über 2.000 gingen auf die Straße, ein Vielfaches setzte sich ihnen bundesweit entgegen. Den &#8220;Kampf um die Straße&#8221;, wie er von diesen Unverbesserlichen gern genannt wird, haben sie verloren. Den um die Parlamente fehlt es an intellektuellem Resonanzkörper. So scheint größtenteils anonym, in der Nacht oder unter ihresgleichen <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/05/03/frakturschrift-als-webfont/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den 1. Mai haben Neonazis leidlich genutzt: über 2.000 gingen auf die Straße, ein Vielfaches setzte sich ihnen bundesweit entgegen. Den &#8220;Kampf um die Straße&#8221;, wie er von diesen Unverbesserlichen gern genannt wird, haben sie verloren. Den um die Parlamente fehlt es an intellektuellem Resonanzkörper. So scheint größtenteils anonym, in der Nacht oder unter ihresgleichen unters &#8220;Volk&#8221; gebrachte Propaganda das einzige funktionierende Mittel zu sein sich als Neonazi zum Ausdruck zu bringen.</p>

<p class="fraktur">Und dann kam dieses Interne.., pardon &#8220;Weltnetz&#8221;, und schon konnte man seine Gewürge nicht nur in der Szenekneipe nach dem dritten Bier hervorbringen, sondern sein Weltbild twentyfour/sev.., pardon 24/7 verbreiten. Damit nicht genug. Jetzt können diejenigen, die im nicht uniformierten &#8220;real life&#8221;, pardon im normalen Leben, ganz normalen Jobs nachgehen und sich in ihrer Freizeit als Hobbywebdesigner verdingen, ihrer Botschaft sogar ein zünftiges Schriftbild verpassen, indem man <b>Frakturschrift als Webfont</b> verwendet. Damit holt man sogar Altnazis vor ihre Tablets ins Web .., pardon ..</p>

<p>Womit ich beim eigentlichen Thema meiner morgendlichen Kaffeerecherche bin, nämlich der Frage: E-Mail ist im Neonazineusprech &#8220;E-Post&#8221;, das Internet hört auf &#8220;Weltnetz&#8221;, aber welche Entsprechung hat eigentlich das (World Wide) Web und Tablets? Die einschlägigen Veröffentlichungen zur politischen Aufklärung über diese Subunkultur lassen einen da hängen, und ein &#8220;Netznazi-Deutsch, Deutsch-Netznazi&#8221; gibt es nicht. Jemand eine Ahnung?</p>]]></content:encoded>
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		<title>4 Tage voller tolle Angebote</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/04/22/4-tage-voller-tolle-angebote/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 19:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bin Groupon beigetreten, wegen eines interessanten Angebots. Dann erhielt ich eine Menge anderer toller Angebote. Nach einiger Zeit halbautomatischen Löschens habe ich dann versucht mein Profil zu löschen. Interessanterweise verfügt Groupon nicht über eine entsprechende &#8220;Konto löschen&#8221;-Funktion, stattdessen wird man aufgefordert sich an den Kundendienst zu wenden. 4 Tage voller weiterer toller Angebote vergingen, darunter <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/04/22/4-tage-voller-tolle-angebote/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin Groupon beigetreten, wegen eines interessanten Angebots. Dann erhielt ich eine Menge anderer toller Angebote. Nach einiger Zeit halbautomatischen Löschens habe ich dann versucht mein Profil zu löschen. Interessanterweise verfügt Groupon nicht über eine entsprechende &#8220;Konto löschen&#8221;-Funktion, stattdessen wird man aufgefordert sich an den Kundendienst zu wenden. 4 Tage voller weiterer toller Angebote vergingen, darunter &#8230;</p>

<blockquote>Esprit / Textilreinigung / Energy Drink / congstar / Acai / VibroPlate 7 Indisches de-luxe-Menü/ 83% auf 10x ipl/ Reifenwechsel u. Einlagerung / 4x Anti-Cellulite-Behandlung / Amerikanisches Frühstück für 2 / Indisches 4-Gänge-Menü/ American Breakfast/ Anti-Cellulite-Behandlung / 80% auf Make-up-Workshop u. Shoot / Fensterreinigung / 4-Gänge Indisch / Düsseldorf, Berlin, Amsterdam und mehr/Wellness-Trips/Kitzbühler Alpen / Sport Fashion/ NBA/ bruno banani/ Oakley Shirts/ eika Kerzen/ Swiffer / Exzellentes Menü aus Bella Italia/ Titus Therme/ Flughafen-Transfer</blockquote>

<p>Dann erhielt ich meine Bestätigung. Und seither keinen tollen neuen Angebote mehr. Ob Ilse Aigner auch bei Groupon ist? Ich würde es ihr empfehlen. Aber ich habe ich ihre E-Mail Adresse nicht.</p>]]></content:encoded>
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		<title>BdV, Thilo Sarrazin &amp; &#8220;BILT, BamS und Glotze&#8221; verstehen in zweieinhalb Minuten+</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/27/bdv-thilo-sarrazin-bilt-bams-und-glotze-verstehen-in-zweieinhalb-minuten/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 18:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Nach der Wahl ist vor der Wahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Thilo Sarrazin]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlversprechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Merkel beim BdV, Gauck in Polen Die Kanzlerin beim BdV protegiert 2012 weiterhin unversöhnlichen Standpunkte, denen sich Deutschland unterordnet, weil viel zu langsam aussterbende &#8220;Vertriebene&#8221; in der Tradition von vor 1945 behaupten, jenseits des wiedervereinten Deutschland Eigentum für sich beanspruchen zu können. &#8220;Darf es ein bisschen mehr sein?&#8221; fragt man sich, vielleicht &#8220;Deutschland in den <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/27/bdv-thilo-sarrazin-bilt-bams-und-glotze-verstehen-in-zweieinhalb-minuten/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Merkel beim BdV, Gauck in Polen</h2>

<p><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58299">Die Kanzlerin beim BdV</a> protegiert 2012 weiterhin  unversöhnlichen Standpunkte, denen sich Deutschland unterordnet, weil viel zu langsam aussterbende &#8220;Vertriebene&#8221; in der Tradition von vor 1945 behaupten, jenseits des wiedervereinten Deutschland Eigentum für sich beanspruchen zu können. &#8220;Darf es ein bisschen mehr sein?&#8221; fragt man sich, vielleicht &#8220;Deutschland in den Grenzen von 1937?&#8221;. No, thanks! Trotzdem reist Merkel Erika Steinbach gedanklich jedes Jahr nach. Und sichert sich mit solcherlei Positionierung die Stimmen der Ewiggestrigen. <a ref="http://www.tagesschau.de/ausland/gauckpolen100.html">Zeitgleich reist der neue Bundespräsident zu seiner ersten Auslandsreise nach Polen</a>. Was für eine verlogene deutsche Innen- und Außenpolitik, die sich solche Widersprüche leistet, ohne völlig von der freien Presse auseinander genommen zu werden. Es findet schlicht keine Kritik statt. Und das aus dem selben Grund, derentwegen &#8220;Die Linke&#8221; noch immer ausgegrenzt wird: Deutschland begreift sich 2012 als antikommunistischen Bollwerk, während ein Symbiont aus sozialistischem Weltbild und westlicher Wirtschaftsphilosophie längst all unsere technischen Errungenschaften produziert. Das ist verlogen im Alltag derer, die gegen &#8220;Die Linke&#8221; geifern, und ihr Smartphone &#8220;Made in China&#8221; ans Ladegerät &#8220;Made in <attr title="Peoples Republic of China">PRC</attr>&#8221; stecken und noch immer vom &#8220;Exportweltmeister&#8221; zehren. Und genau solchen unreflektierten Publikums erfreut sich Thilo Sarrazin, wie hier in Potsdam:</p>

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<p>Der Typ lacht im Video seine Leser aus, und die applaudieren ihm dafür. Fucking unfassbar.</p>

<p>Selbst neue Mitte und Linke befindet, unsere Gesellschaft sei denen auf dem Islam grundierenden aufgrund <a href="http://www.pohlw.de/literatur/epochen/aufklaer.htm">Aufklärung</a> im Vorteil. Da behaupte ich doch mal ganz frech: Was nutzt die Aufklärung, wenn sich eine selbstverliebte, im Grunde apolitische Konservative in Deutschland herausbildet. Auch in unserer Partei gibt es solche Tendenzen zur Genüge, ich würde sogar weite Teile des Interview <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36580/1.html">&#8220;Sarrazin hat an den programmatischen Grundlagen der Partei mitgearbeitet&#8221;</a> unterschreiben. In der Abgrenzung von der Partei &#8220;Die Linke&#8221; setzt sich das ins tagespolitische Handeln durch. Mit einer rechts-konservativen CDU &#8211; die auf Ausgrenzung statt Integration setzt, auf Atomlobby statt Erneuerbare Energien, auf Bildung zum Selbstkostenpreis anstatt freien Zugang zu (Hoch-)Schulen &#8211; hat man weniger Probleme als im Umgang mit linken innerhalb und außerhalb der SPD. Nur weil der volkswirtschaftlich selbstmörderischen &#8220;Schuldenbremse&#8221; nicht zugestimmt wird &#8211; einem Konstrukt das sich die Konservativen als Feigenblatt zur Verteidigung zukünftiger Sozialkürzungen als Kopfgeburt zurechtgelegt haben. Ekelerregend. Und der Grund warum die SPD zwar bei Direktwahlen eine Zukunft haben wird, nicht aber als Vasall und Steigbügelhalter anderer Konservativer. Nur wenn sich die Linke innerhalb der Sozialdemokratie wieder durchsetzt, und zwar nicht irgendwelche vermeintlich &#8220;Linke&#8221; aus der &#8220;neuen Mitte&#8221;, hat die SPD wieder eine Chance.</p>

<h2>Extremismustheorie im Vorwärts</h2>

<p>Wer glaubt, ich übertreibe, nehme sich die aktuelle Ausgabe des von den Nationalsozialisten verbotetenen Vorwärts zur Hand. In der aktuellen Ausgabe gibt es ganz zu Ende einen Comic. In dem Comic geht es um den braven Demokraten, der sich der Publikation bemüht, um seine politische Botschaft zu verbreiten &#8211; im so gezeichneten Seitwärts. Daraufhin wird er vom aggressiv argumentierenden, aggressiv gezeichneten &#8220;Linksextremisten&#8221; verhöhnt, dem das nicht genügt. Seine Mittel seien andere.</p>

<img src="http://udo.springfeld.eu/blog/wp-content/uploads/2012/03/Kommunist-Brandstifter-Comicfigur.png" alt="Kommunist wie aus dem Bilderbuch" title="Linksextremist als Comicfigur" width="450" height="297" class="alignleft size-full wp-image-5506" />

<p>Wenige Panels später mischt sich ein auf dem Flur vorbeimarschierender Neonazi in die Diskussion ein, beide beginnen sodann ihre aktive politische Betätigung als jeweils effektiver darzustellen. Die beiden extremistischen Gegenpole gehen lautstark miteinander um und dann vor die Tür. Da haben sie dann beide eine Fackel in der Hand und steuern auf ein Auto. Diese Anspielung auf Berliner Autobrandstifter ist auf so vielen Ebenen daneben, das mir fast die Sprache fehlt.</p>

<img src="http://udo.springfeld.eu/blog/wp-content/uploads/2012/03/Neonazi-Brandstifter-Comicfigur.png" alt="Neonazis betätigen sich als Brandstifter" title="Neonazi als Brandstifter-Comicfigur" width="450" height="297" class="alignleft size-full wp-image-5507" />

<p>Mal ganz abgesehen davon, das sich herausstellte, das die Brandstiftungen dann doch nicht von Funktionären der Jungen Union vorgenommen wurden, wie andernorts während des Berliner Wahlkampfs gemutmaßt wurde, sondern in den allermeisten Fällen wohl von einem apolitischen jungen Erwachsenen mit zu viel Freizeit und zu wenig Verstand: In Zeiten grassierenden rechtsextremen Terrors, mit Null linksextremen Morden auf der einen und weit über hundert auf das Konto von Rechtsextremen gehenden Toten allein in den letzten zwanzig Jahren ist die Gleichstellung doch mehr als verharmlosend dem rechtsextremen Spektrum gegenüber. Dem linksextremen Spektrum unterstelle ich jetzt mal ganz keinen Wettbewerb mit Rechtsextremen veranstalten zu wollen, sondern sich vielerorts dazu gezwungen zu sehen. Mit ihrem martialischen Äußeren und Äußerungen gehen mancherorts Links gesinnte kaum noch auf von Rechten bevölkerte Straßenzüge, jedenfalls nicht zur falschen Uhrzeit oder allein. In Magdeburg, Dortmund, Zwickau, München, Chemnitz aber vor allem kleineren Orten sind die politisch aktiven Linken vor allem deshalb manchmal so sehr aggressiv, weil sie mit ihrem Gegner mithalten müssen, um nicht als Opfer zu wirken und unfreiwillig unter deren Stiefel auf dem Bürgersteig zu landen. In größeren Gruppe unterwegs, mit martialischem Äußeren kommen dann halt auch Linke daher, aber meiner Einschätzung in vielen Fällen zum Selbstschutz. Die wesentlich besser organisierten, allzeit bereiten Rechtsextremen wären dagegen ganz gern in national befreiten Zonen unterwegs, und üben deshalb und mit diesem Ziel vor Augen physische und psychische Gewalt aus, ob gegen politisch anders denkende als auch gegen Minderheiten. Das ausgerechnet der Vorwärts einen dermaßen verzerrenden Comic abdruckt, war nach einigen gnaz Okay&#8217;en Ausgaben wirklich wieder ein herber Tiefschlag. Die Redakteure zu Zeiten des Verbots würden jedenfalls im Grabe rotieren, wenn sie diese Ausgabe in Händen hielten.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Qualität, im Jounalismus und der Softwareindustrie</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/20/neue-qualitat-im-jounalismus-und-der-softwareindustrie/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 21:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Financial Times Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Financial Times Deutschland heute geballte, Leistungsschutz-würdige Medienkompetenz: Da kommt natürlich nichts mehr, denn &#8230; Wer installiert, was sich so präsentiert, isst auch den Pappkarton um den Burger: Drin schmeckt es genau so, drumrum wie auf dem Produktbild ist eh alles viel hübscher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Financial Times Deutschland heute geballte, Leistungsschutz-würdige Medienkompetenz:</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/7001146111/" title="Qualitätsjournalismus plus by springfeld, on Flickr"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6225/7001146111_b142b880cc.jpg" width="450" alt="Qualitätsjournalismus plus"></a>

<p>Da kommt natürlich nichts mehr, denn &#8230;</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/7001121793/" title="WTF := What the *§$²Flash! oder: &quot;Update für Adobe Flash Player verfügbar&quot; by springfeld, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7136/7001121793_c239575e65.jpg" width="450" alt="WTF := What the *§$²Flash! oder: &quot;Update für Adobe Flash Player verfügbar&quot;"></a>

<p>Wer installiert, was sich so präsentiert, isst auch den Pappkarton um den Burger: Drin schmeckt es genau so, drumrum wie auf dem Produktbild ist eh alles viel hübscher.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Veteranen und Denunzianten</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/14/veteranen-und-denunzianten/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 19:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA["Veteranentag"]]></category>
		<category><![CDATA[Denunzianten]]></category>
		<category><![CDATA[Denunziantentum]]></category>
		<category><![CDATA[Veteranen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#187;Der Menschheit ganzer Jammer fasst mich an&#171; zitiert Kurt B. aus Northeim wortgewaltig aus Goethes Faust, und vergleicht sodann stolze Veteranen fremder Länder mit den &#187;gebrochenen, enttäuschten, getäuschten, beschimpften, gedemütigten&#171;, die &#187;ihr Leben einsetzten für ihre Familien und ihr Volk, für ihr Land, für die ihnen Nachfolgenden.&#171;, um dann eine rhetorische Frage zu stellen: &#187;Ob <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/14/veteranen-und-denunzianten/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&raquo;Der Menschheit ganzer Jammer fasst mich an&laquo; zitiert Kurt B. aus Northeim wortgewaltig aus Goethes Faust, und vergleicht sodann stolze Veteranen fremder Länder mit den &raquo;gebrochenen, enttäuschten, getäuschten, beschimpften, gedemütigten&laquo;, die &raquo;ihr Leben einsetzten für ihre Familien und ihr <b>Volk</b>, für ihr Land, für die ihnen Nachfolgenden.&laquo;, um dann eine rhetorische Frage zu stellen: &raquo;Ob es unseren Bundeswehrsoldaten einmal genau so ergehen wird?&laquo; Damit schließt der unter &#8220;Lesermeinung&#8221; veröffentlichte Leserbrief zum Veteranentag, einer Rubrik die sich die Seite mit dem Resort &#8220;Unterhaltung&#8221; zu teilen hat. Und ich lese das, reiße das aus einer liegen gelassenen Tageszeitung heraus und nehme es mit nach Hause für diesen offenen Brief:</p>

<blockquote>Lieber Kurt,<br />wenn die Bundeswehr im weiteren Verlauf der deutschen Geschichte zu dem willfährigen Verein verkommen sollte, den die Wehrmacht abgegeben hat; dann, wenn in Deutschland nochmal eine Diktatur entstünde, und die Bundeswehr sich als williger Vollstrecker eines totalitären Regimes her gäbe, dann wäre es mir ganz recht wenn den Nachkommen der dann noch verbliebenen Nachkriegsnachkriegsnachkriegsdeutschen ihre Kriegstreiber &raquo;gebrochenen, enttäuschen, beschimpften, demütigten&laquo; und nicht zuletzt ausgrenzen würden. Doch die Erfahrung hat gezeigt, das insbesondere die Konservativen davon gar nichts wissen wollten, den ehedem nationalsozialistischen Funktionären eine neue Heimat boten, Deutschland schnell zu vergessen und zu verdrängen erlaubten, und das trotz der Abscheulichkeiten die mitunter die Wehrmacht im Namen des absoluten Gehorsam im Norden, Osten, Süden und Westen für Wahnsinn angerichtet hatte. Deutschland ist heute schon wieder viel zu sehr militärisch engagiert, als das man weiter von einer &#8220;Verteidigungsarmee&#8221; sprechen dürfte. Unsere Soldaten lassen in Kundus Zivilisten bombadieren, sind Helfershelfer bei der Fahndung, Gefangennahme und auch unbeabsichtigter Liquidation sich natürlich ihrer Verhaftung vermeintlicher Terroristen, von denen man immer nur einen Namen und ein Wärmebild bekommt, bevor das jeweilige Terrorcamp in einem Feuerball in Flammen aufgeht. Dabei hätten wir vor der eigenen Haustür genug zu tun, als um den halben Erdball herum zu fliegen und dort bärtige Wahnsinnige in ihren Höhlen zu jagen &#8211; allerdings wurde die Bundeswehr ja in letzter Zeit gerade dafür auch ausgebildet: Dieser Minuten findet hier beispielsweise eine Demonstration gegen eine Diktatur inmitten von Europa statt, nämlich Weißrussland. In Zwickau sind rechtsextreme Terroristen unter Mithilfe von NPD-Kadern über ein Jahrzehnt dabei den sozialen &#8220;Frieden&#8221; in Deutschland zum Konflikt eskalieren zu lassen, eine der direkt Beteiligten findet ihre warme Milch am Abend zu kalt, ihre 3 Minuten Eier zum Frühstück zu hart und verlautbart dann aus der Zelle ihr würde deshalb Unzumutbares zugemutet. All das und unsere Kanzlerin hat nichts besseres zu tun als &raquo;Multikulti ist gescheitert!&laquo; zu zetern<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/14/veteranen-und-denunzianten/#footnote_0_5429" id="identifier_0_5429" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="zugegebenerma&szlig;en vor der Aufdeckung, aber rhetorische Brandstiftung bleibt das Zitat der Kanzlerin &amp;#8220;Multikulti ist gescheitert&amp;#8220;">1</a></sup>. In Norwegen ermordet ein irrer Rechtsextremer Jugendliche und legt einen halben Stadtteil in Trümmer, um sich dann feige hinter seinem psychologischen Profil zu verstecken. Du siehst, es gibt viel worauf wir als Deutsche auch heute nicht stolz sein können, wenn es um unsere Staatsidentität. Wir haben wahrlich andere Probleme, als die Einrichtung eines Veteranentags oder den Umgang mit unsere Soldaten.<br />In stiller Trauer um die Opfer, dein Udo</blockquote>

<p>Wenig später, nachdem ich meine Gedanken endlich wieder von diesem Leserbrief gelöst hatte, stieg eine vermummte Dame in den Zug, redete im Vorbeigehen augenscheinlich mit sich selbst, um sich dann ihrem Telefon zuzuwenden. Sie war kaum leiser als die anderen Mitreisenden, die uns schon etwas länger mit ihren persönlich oder telefonisch geführten Privatgesprächen unterhielten. Doch besagte Dame führte kein Privatgespräch, eigentlich gingen wir davon aus das sie gar kein Gespräch führte, sondern sich nur artikulieren wollte. Eine verrückte doch harmlose Dame, deren Oberstübchen vermummt und ordentlich durcheinander gekommen schien. Und sie wiederholte ihren vermeintlich gedachten Anruf, bei dem sie eine wie auch immer gesuchte Person in diesem Zug &#8220;meldete&#8221;. Als wir dann alle ausstiegen, sie voran und wir hintendrein, staunten wir nicht schlecht, denn sie hatte tatsächlich telefoniert, und zwar mit der Polizei. Die stand dann auch fein säuberlich auf dem Bahnsteig und den Treppen verteilt bereit auf der Suche nach wem auch immer die Dame da gemeldet hatte. Doch von der Dame hatten sie natürlich keine Beschreibung. Und von der Person dürfte in diesem Privatbähnle ohnehin nie eine Spur zu finden gewesen sein. Und also entlud sich der Zug um seine Fahrgäste, inklusive einer Vermummten verrückten, durch die Reihen der Polizei mit ihren Hunden. Bis dann etwas bezeichnendes für unsere Jugend geschah: Jemand junges, geschätzt etwa 20 Jahre, löste sich aus der Horde, wandte sich verschwörerisch an einen der Beamten, gab wohl eine Beschreibung ab und ergänzte, das es sich um die Anruferin gehandelt habe. Und der Mob Grün-, Blau- und Schwarzuniformierter setzte sich in Bewegung in Richtung Ausgang, den die rot behütete Dame zielstrebig zu durchschreiten gedachte. Doch ein kleiner Wichtigtuer, der im dritten Reich und der ehemaligen DDR hervorragend in Staatsdienste gepasst hätte, indem er sich soeben als Denunziant betätigte und der verrückten aber harmlosen Frau einen Haufen Polizei inklusive Hunden auf den Hals hetzte.  Wenn mich eines darin bekräftigte, den Leserbrief zu beantworten, dann diese Beobachtung und mein Erschrecken davor wie viel von den wenigen Skrupel anderer Epochen noch heute in jungen deutschen Erwachsenen steckt. Ekelerregend.</p><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_5429" class="footnote">zugegebenermaßen vor der Aufdeckung, aber rhetorische Brandstiftung bleibt das Zitat der Kanzlerin &#8220;<a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2010/11/18/konservative-leitkultur-assimilation-statt-integration/">Multikulti ist gescheitert</a>&#8220;</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>♣♠♥♦</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 15:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreuz &#9827;, Pik &#9824;, Herz &#9829; und Karo &#9830; finden sich häufig auf Spielkarten von Kartenspielen, gepaart mit Zahlwerten oder Repräsentanten und -onkeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kreuz &clubs;, Pik &spades;, Herz &hearts; und Karo &diams; finden sich häufig auf Spielkarten von Kartenspielen, gepaart mit Zahlwerten oder Repräsentanten und -onkeln.]]></content:encoded>
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		<title>Geschützt: #yeaahh, meine Darmstädter SPD hat es auf Fefe&#8217;s Blog geschafft&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 09:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hanno Benz]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[SPD Darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://udo.springfeld.eu/blog/wp-pass.php" method="post">
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		<title>Schlangestehen und Nivellierung voll im Plan der freien Marktwirtschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 11:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Realsatire]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangestehen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verknappung]]></category>

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		<description><![CDATA[Verdutzt liefen wir an einem sonderbaren Ladengeschäft von MyZeil vorbei, vor dem Türsteher postiert waren, auf dem kein Logo prangte und in das man nur bedingt hineinspähen konnte. Nun erfuhr ich durch die lautstarke Unterhaltung einer Gruppe der Zielgruppe unverdächtiger Frauen, das es sich um Holister handele, bei dem eine der Damen offenbar arbeitete. Nun <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/07/schlangestehen-und-nivellierung-voll-im-plan-der-freien-marktwirtschaft/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verdutzt liefen wir <a href="http://www.myzeil.de/alleshops.html?&#038;tx_spdirectory_pi1%5Bmode%5D=detail&#038;tx_spdirectory_pi1%5Bmodifier%5D=abc&#038;tx_spdirectory_pi1%5Bvalue%5D=3220&#038;cHash=acc7e9c17daa61c17c118c99c827a6d3" rel="nofollow">an einem sonderbaren Ladengeschäft von MyZeil</a> vorbei, vor dem Türsteher postiert waren, auf dem kein Logo prangte und in das man nur bedingt hineinspähen konnte. Nun erfuhr ich durch die lautstarke Unterhaltung einer Gruppe der Zielgruppe unverdächtiger Frauen, das es sich um <b>Holister</b> handele, bei dem eine der Damen offenbar arbeitete.</p>

<p>Nun frage ich mich: Wann wurde &raquo;Schlangestehen&laquo; als Ausprägung der Verknappung vom Mythos über Einkäufe in der sozialistische Planwirtschaft zu einem real existierenden Ideal von Einkäufen in der freien Marktwirtschaft? In Supermärkten und Discountern, bei der Post und in Banken, bei Ämtern und nun auch vor Bekleidungsgeschäften scheint Schlangestehen ganz normal. Und überall dort hat eine Nivellierung des Angebots stattgefunden, von jedem Gut nur noch wenige Varianten im &#8220;Wettbewerb&#8221;, meist von ein und dem selben Hersteller. Vor kurzem noch belächelt scheint Schlangestehen und eine möglichst kleine Auswahl das Normalste in der freien Marktwirtschaft.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Staatstrojaner im Spiegel</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 11:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstrojaner]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal ein herausragendes Beispiel für Qualitätsjournalismus aus dem Hause Spiegel, im Zusammenhang mit dem Staatstrojaner. Der im folgenden dokumentierte Screenshot garniert einen Artikel des Spiegel zum Staatstrojaner. Und jeder halbwegs firme Computernutzer erkennt darauf, das der &#8220;Journalist&#8221; wohl keine Ahnung hat was er da abfotografiert, um den Staatstrojaner zu bebildern: Da hätte er auch seinen <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/07/der-staatstrojaner-im-spiegel/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ein herausragendes Beispiel für Qualitätsjournalismus aus dem Hause Spiegel, 
im Zusammenhang mit dem <b>Staatstrojaner</b>. Der im folgenden dokumentierte Screenshot garniert einen Artikel des Spiegel zum Staatstrojaner. Und jeder halbwegs firme Computernutzer erkennt darauf, das der &#8220;Journalist&#8221; wohl keine Ahnung hat was er da abfotografiert, um den Staatstrojaner zu bebildern:</p>

<a href="http://www.flickr.com/photos/springfeld/6669023873/" title="Screenshot ipconfig geschwärzt by springfeld, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7002/6669023873_6e6f063b7e.jpg" width="450" alt="Screenshot ipconfig geschwärzt"></a>

<p>Da hätte er auch seinen Balkon fotografieren können.</p>

<p>Ob die damit schon Schöpfungshöhe erreicht haben? Für das neue Leistungsschutzrecht reichts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Aufruf zur Schweigeminute um 5 vor 12</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/07/aufruf-zur-schweigeminute-um-5-vor-12/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 10:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsterrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigeminute]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[SPD Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesem gehen vier weitere Absätze voran: Die SPD-Fraktion unterstützt deshalb auch die bundesweite Schweigeminute, zu der der DGB und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände für heute um 12 Uhr aufgerufen haben, um der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken und schließt sich dem Aufruf zur Schweigeminute an. Verschickt wurde mein Exemplar um 11:56 Uhr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesem gehen vier weitere Absätze voran:</p>

<blockquote>Die SPD-Fraktion unterstützt deshalb auch die bundesweite Schweigeminute, zu der der DGB und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände für heute um 12 Uhr aufgerufen haben, um der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken  und schließt sich dem Aufruf zur Schweigeminute an.</blockquote>

<p>Verschickt wurde mein Exemplar um 11:56 Uhr.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Beiwerk</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/06/beiwerk/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 19:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstädter Echo]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich hielt ich ein Darmstädter Echo in der Hand, indem sich mir der redaktionelle Teil wie Beiwerk präsentierte. Da gab es eine Ganzseitige eine nicht redaktionelle ganzseitige &#8220;Veranstaltungen&#8221; einen 3 1/2 Spalter 2/3 einer Seite enthielten u.a. &#8220;Geschenktipps&#8221; 1/4 einer Seite war wiederum eine Anzeige sage und schreibe 3 (in Worten: Drei) 1 Spalter und <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/06/beiwerk/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich hielt ich ein <b>Darmstädter Echo</b> in der Hand, indem sich mir der redaktionelle Teil wie Beiwerk präsentierte. Da gab es </p>

<ul>
<li>eine Ganzseitige</li>
<li>eine nicht redaktionelle ganzseitige &#8220;Veranstaltungen&#8221;</li>
<li>einen 3 1/2 Spalter</li>
<li>2/3 einer Seite enthielten u.a. &#8220;Geschenktipps&#8221;</li>
<li>1/4 einer Seite war wiederum eine Anzeige</li>
<li>sage und schreibe 3 (in Worten: Drei) 1 Spalter und 3 2 Spalter</li>
<li>eine weitere 3 spaltige Anzeige</li>
<li>4 4 Spalter waren &#8220;above the fold&#8221; platziert</li>
</ul>

<p>und all das auf rekordverdächtigen 9 Seiten &#8220;Darmstadt&#8221; im <b>Darmstädter Echo</b>. Geht&#8217;s noch?</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Burkini</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 22:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Burkini]]></category>

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		<description><![CDATA[Beinah jede Woche das selbe Spiel: Trotz &#8220;Bitte keine Werbung oder kostenlosen Zeitungen!&#8221; liegt eine der vielzahligen Werbepostillen im Briefkasten. Noch bevor ich das Blättchen ins Altpapier unterhalb der Briefkästen befördern kann, fällt mir eine Statistik ins Auge. Unter dem Titel &#8220;Deutschland schwitzt: Am Strand ist Vielfalt Trumpf&#8221; eine für ein Reiseportal in Auftrag gegebene <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/03/05/burkini/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beinah jede Woche das selbe Spiel: Trotz &#8220;Bitte keine Werbung oder kostenlosen Zeitungen!&#8221; liegt eine der vielzahligen Werbepostillen im Briefkasten. Noch bevor ich das Blättchen ins Altpapier unterhalb der Briefkästen befördern kann, fällt mir eine Statistik ins Auge. Unter dem Titel &#8220;Deutschland schwitzt: Am Strand ist Vielfalt Trumpf&#8221; eine für ein Reiseportal in Auftrag gegebene Statistik &#8211; ob repräsentativ oder nicht wird nicht erwähnt. Dann der Schock: Mein Geschlecht wurde schlicht unterschlagen, und nur Frauen befragt. In der sauber aufgeschlüsselten Tabelle erfährt man, das Bikini und Badeanzug beliebtestes Kleidungsstück &#8220;am Strand oder im Freibad&#8221; sind. Hip und Trendy seien ganz andere Stofffetzen, beispielsweise der sogenannte Tankini, &#8220;Surfer Shorts/Badeshorts mit Bikini Top&#8221;, Pareao mit Bikini, einige &#8220;junge Frauen&#8221; sind auch oben ohne oder ganz nackt unterwegs, und dann kommt etwas Neues: <strong>1 Prozent aller Frauen im Alter von 14-39 Jahren haben angegeben, im &#8220;Burkini als Abwandlung der Burka&#8221; schwimmen zu gehen.</strong> Was ich ursprünglich für eine Medienente hielt, bestätigte eine kurze <a href="http://www.google.de/search?q=burkini">Google-Suche nach Burkini</a>: Das ist keine Ente, sieht nur so aus. Mit Verlaub: Wenn der Koran vorschreibt, der Körper dürfe nicht zur Schau gestellt werden, fehlt da doch meines Erachtens das vom Taucheranzug übliche Topping mit Taucherbrille und Schnorchel, im Idealfall verspiegelt. Die gewollte Parallele zur Burka, das nicht nur hoch geschlossene sondern das Gesicht verdeckende Kleidungsstück war doch eine Ursache weswegen man so stolz auf den Einsatz in Afghanistan war: junge Frauen konnte ihrem eigenen Wunsch gemäß bekleidet zur Schule gehen, anstatt sich ihr Äusseres von strenggläubigen Muslimen vorschreiben zu lassen. Das dieser Fortschritt auch in Kabul längst wieder Geschichte ist, ist eine Sache. Das ein Kleidungsstück das namentlich und vom Schnitt her der Burka gleichkommt jetzt offenbar neuer Chic zu werden scheint &#8211; <a href="http://blog.rbb-online.de/roller/abendschaublog/entry/in_der_burkini_zone">in Kreuzberg wohlgemerkt</a> und nicht in Kabul, läßt mich an der Wirkung des Tun der Bundeswehr noch mehr zweifeln.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WikiLeaks und der &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221;</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/28/wikileaks-und-der-qualitatsjournalismus/</link>
		<comments>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/28/wikileaks-und-der-qualitatsjournalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 19:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Der Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpartner]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stratfor]]></category>
		<category><![CDATA[WikiLeaks]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Spiegel&#8221; findet sich nicht mehr unter WikiLeaks &#8220;Our Partners&#8220;, zur Aufarbeitung der Stratfor E-Mails tragen diesmal folgende Medien bei: Al Akhbar &#8211; Lebanon Al Masry Al Youm &#8211; Egypt Bivol &#8211; Bulgaria CIPER &#8211; Chile Dawn Media &#8211; Pakistan L&#8217;Espresso La Repubblica &#8211; Italy La Jornada &#8211; Mexico La Nacion &#8211; Costa Rica Malaysia <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/28/wikileaks-und-der-qualitatsjournalismus/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Spiegel&#8221; findet sich nicht mehr unter WikiLeaks &#8220;<b>Our Partners</b>&#8220;, zur Aufarbeitung der Stratfor E-Mails tragen diesmal folgende Medien bei:</p>

<ul>
<li><a href="http://english.al-akhbar.com/">Al Akhbar &#8211; Lebanon</a></li>
<li><a href="http://www.almasry-alyoum.com/">Al Masry Al Youm &#8211; Egypt</a></li>
<li><a href="http://bivol.bg/">Bivol &#8211; Bulgaria</a></li>
<li><a href="http://ciperchile.cl/">CIPER &#8211; Chile</a></li>
<li><a href="http://www.dawn.com/">Dawn Media &#8211; Pakistan</a></li>
<li><a href="http://espresso.repubblica.it/">L&#8217;Espresso</a></li>
<li><a href="http://www.repubblica.it/">La Repubblica &#8211; Italy</a></li>
<li><a href="http://www.jornada.unam.mx">La Jornada &#8211; Mexico</a></li>
<li><a href="http://www.nacion.com/">La Nacion &#8211; Costa Rica </a></li>
<li><a href="http://www.malaysia-today.net">Malaysia Today &#8211; Malaysia</a></li>
<li><a href="http://www.mcclatchydc.com/">McClatchy &#8211; United States</a></li>
<li><a href="http://nawaat.org/">Nawaat &#8211; Tunisia</a></li>
<li><a href="http://www.ndr.de/">NDR/ARD &#8211; Germany</a></li>
<li><a href="http://owni.fr/">Owni &#8211; France</a></li>
<li><a href="http://www.pagina12.com.ar/">Pagina 12 &#8211; Argentina</a></li>
<li><a href="http://plazapublica.com.gt/">Plaza Publica &#8211; Guatemala</a></li>
<li><a href="http://www.publico.es/">Publico.es &#8211; Spain</a></li>
<li><a href="http://www.rollingstone.com/">Rolling Stone &#8211; United States</a></li>
<li><a href="http://rusrep.ru/">Russia Reporter &#8211; Russia</a></li>
<li><a href="http://www.tanea.gr/">Ta Nea &#8211; Greece</a></li>
<li><a href="http://www.taraf.com.tr/">Taraf &#8211; Turkey</a></li>
<li><a href="http://www.thehindu.com/">The Hindu &#8211; India</a></li>
<li><a href="http://theyesmen.org/">The Yes Men &#8211; Bhopal Activists</a></li>
<li><a href="http://www.star-times.co.nz/">Sunday Star-Times &#8211; New Zealand</a></li>
</ul>

<p>Eine gute Entscheidung, mit dem NDR zu veröffentlichen, anstatt gegen den Spiegel. Qualitätsjournalismus geht vor &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221;.</p>]]></content:encoded>
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		<title>3:2:1</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 19:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA["Mittelmäßiges mittleres Management"]]></category>
		<category><![CDATA[Mittleres Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Da stehen sie herum, zu dritt. Den beiden Damen hinter der Theke scheinen sie viel Arbeit mitgebracht zu haben. Die beiden regulär Angestellten sind voll beschäftigt im &#8220;Backoffice&#8221;. Sie würdigen dem Thekenbereich keines Blickes. Und wenn sie es täten, müssten alle Drei vor der Theke erstmal Glaser sein. Durch sie hindurch könnten sie dann den <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/27/321/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da stehen sie herum, zu dritt. Den beiden Damen hinter der Theke scheinen sie viel Arbeit mitgebracht zu haben. Die beiden regulär Angestellten sind voll beschäftigt im &#8220;Backoffice&#8221;. Sie würdigen dem Thekenbereich keines Blickes. Und wenn sie es täten, müssten alle Drei vor der Theke erstmal Glaser sein. Durch sie hindurch könnten sie dann den wartenden Kunden entdecken. Die Drei sind von hier, und auch nicht, denn sie sind Beauftragtes des Unternehmens, dessen Niederlassung sie gerade vor- oder besser gesagt im Weg stehen. Den in ihrem Schatten wartende Kunde interessiert nur sein Einkauf, den Einkauf den die drei Herren von der Backstube befördern woll(t)en. Mit dem Werbemittel in der Hand fuchteln sie herum, eine der Angestellten folgt den Ausführungen, den einen Kunden haben die Fünf derweil verpasst. Er war nicht ungeduldig, er sah genervt aus. Worüber die feinen Herren vom &#8220;Feinbäcker&#8221; vor den Ohren des potentielle Kunde fachsimpeln, konnte ich nicht hören. Der aber umso besser. Und ich hatte den Eindruck, er ging letztlich wegen der Drei, nicht wegen der Zwei.</p>]]></content:encoded>
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		<title>aoMV d. CCC e.V. über den Ausschluss von DDB</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/22/aomv-d-ccc-e-v-uber-den-ausschluss-von-ddb/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[CCC]]></category>
		<category><![CDATA[CCC e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[DDB]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar kam in Wiesbaden die aoMV des CCC .e.V. und beriet über den Aussschluss von DDB1, dem Autor von &#8220;Inside WikiLeaks&#8221;, einem als Insiderbericht inszeniertes Buchprojekt eines im Vorjahr aus dem Verein ausgeschlossenen Mitglieds, der sich mittlerweile mit einer eigenen Whistleblower-Plattform selbstständig gemacht hat. Im Vorfeld der aoMV d. CCC e.V. konnte man im <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/22/aomv-d-ccc-e-v-uber-den-ausschluss-von-ddb/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar kam in Wiesbaden die <attr title="außerordentliche Mitgliederversammlung">aoMV</attr> des <attr title="Chaos Computer Club e.V.">CCC .e.V.</attr> und beriet über den Aussschluss von <attr title="Daniel Domscheit-Berg">DDB</attr><sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/22/aomv-d-ccc-e-v-uber-den-ausschluss-von-ddb/#footnote_0_5174" id="identifier_0_5174" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wikipedia-Artikel zu seiner Person">1</a></sup>, dem Autor von &#8220;Inside WikiLeaks&#8221;, einem als Insiderbericht inszeniertes Buchprojekt eines im Vorjahr aus dem Verein ausgeschlossenen Mitglieds, der sich mittlerweile mit einer eigenen Whistleblower-Plattform selbstständig gemacht hat.</p>

<p>Im Vorfeld der aoMV d. CCC e.V. konnte man <a href="http://www.kanzleikompa.de/2012/02/03/ccc-hauptversammlung/">im Blog des Rechtsanwalt Markus Kompa über den Ausschluss von DDB von einem ihm nah stehenden also &#8220;befangenen&#8221; Juristen lesen</a> was dieser davon hält, trotzdem er mit dem &#8220;Delinquenten&#8221; bekannt sei wollte er sich das Recht der freien Meinungsäußerung nicht nehmen lassen, und so las man:</p>

<blockquote>Der [<b>überwiegend aus respektablen Persönlichkeiten</b> bestehende] Vorstand [(die) ihre <b>Autorität das Klo runtergespült</b> und sich wie <p>provinzielle Wikipedia-Admins</b> nach <b>Gutsherrenart</b> gebärdet haben (...) hatte(n) davon abgesehen, das betroffene Mitglied mit den <b>“</b>Vorwürfen<b>”</b> zu konfrontieren und heimlich in einer <b>konspirativen</b> Vorstandssitzung einstimmig den Ausschluss beschlossen (...). Damit nicht genug, unternahmen die fünf <b>Häuptlinge</b> des CCC <b>mitten in der Nacht</b> eine <b>Razzia</b> durch das CCC-Camp, bis sie schließlich gegen 2 Uhr nachts den <b>Delinquenten</b><sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/22/aomv-d-ccc-e-v-uber-den-ausschluss-von-ddb/#footnote_1_5174" id="identifier_1_5174" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Anmerkung des Zitierenden: pl&ouml;tzlich nicht mehr in Hochkommata">2</a></sup> in einem Zelt feiernd vorfanden, und stellten ihm den Beschluss zu.<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/22/aomv-d-ccc-e-v-uber-den-ausschluss-von-ddb/#footnote_2_5174" id="identifier_2_5174" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hervorhebungen und [so gekennzeichnete Hinzuf&uuml;gungen aus anderen Abschnitten] von mir">3</a></sup></blockquote>

<p>Eine keineswegs distanzierte Haltung, wie sie die zurücknehmende Einleitung versprach, und eine Schmähschrift, die dem Verfasser der Zeilen merklich Genugtuung bereitete. Es sind möglicherweise die Zeilen eines tief Verletzten, vielleicht aber auch nur die willkommene Abrechnung als die es sich liest. In jedem Fall ist Beleg dafür, das sich Vereinsmeierei nicht auf Taubenzüchter und Parteigänger aus dem letzten Jahrtausend beschränkt, sondern auch in heutiger Zeit, unter intelligenten Menschen und trotz ehrgeiziger gemeinsamer und der Allgemeinheit dienender Ziele &#8211; deren Zweck Gründung und Betätigung eines Vereins ja sein sollte, übergreift.</p>

<p>Wir leben in einem Land, das zwei Diktaturen überwunden hat, in einer schwer beschädigten Demokratie, weil seine Bürgerinnen und Bürger das Vertrauen in Politik und in Wirtschaft verloren haben. Wir leben in einem Land, das trotz zweier überwundener totalitärer Systeme aus der Geschichte keineswegs gelernt hat, sondern dabei ist viele Fehler zu wiederholen &#8211; darunter solche wie eine vollumfängliche Überwachung. Das war meinerseits der Grund dem CCC e.V. durch meine Mitgliedschaft zu unterstützen, und es sind Rechtsgüter die kleinliche Streits wie diesen als überaus ärgerlich empfinden lassen.</p><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_5174" class="footnote"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Domscheit-Berg">Wikipedia-Artikel zu seiner Person</a></li><li id="footnote_1_5174" class="footnote">Anmerkung des Zitierenden: plötzlich nicht mehr in Hochkommata</li><li id="footnote_2_5174" class="footnote">Hervorhebungen und [so gekennzeichnete Hinzufügungen aus anderen Abschnitten] von mir</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Komfortmerkmale des Bahnhofes Darmstadt-Eberstadt</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 19:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof Eberstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt-Eberstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn AG]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmerkmal]]></category>

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		<description><![CDATA[Think positive ist mein neues Mantra. Dennoch. Als ich mich vorvorgestern am Bahnhof Darmstadt-Eberstadt den Anweisungen der (automatisiert wiedergegebene, synthetische produzierte) Bediensteten, den Schildern und den Regeln des gesunden Menschenverstandes konform verhielt pfiff ein Zug hindurch, der meine kühnsten Erwartungen an kontaktfreie kinetische Kräfte übertraf und mein ansich stabil in Bahnsteigmitte ab- und ab das <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Think positive</b> ist mein neues Mantra. Dennoch. Als ich mich vorvorgestern am Bahnhof Darmstadt-Eberstadt den Anweisungen der (automatisiert wiedergegebene, synthetische produzierte) Bediensteten, den Schildern und den Regeln des gesunden Menschenverstandes konform verhielt pfiff ein Zug hindurch, der meine kühnsten Erwartungen an kontaktfreie kinetische Kräfte übertraf und mein ansich stabil in Bahnsteigmitte ab- und ab das Dach gestellte NSU-Fahrrad spielend umriss. Ich fluchte, ich schimpfte wie ein Rohrspatz, und dann fiel mir die Ansage ins Wort: &#8220;Vorsicht, Zugverkehr!&#8221; Danach wohlgemerkt. Ich hob mein Fahrrad nebst es beschwerende Tasche aus LKW-Plane, machte Inventur unter den darin enthaltenen Glasflaschen (Club Mate selbstredend), schrie nochmal den Lautsprecher an und sah mich um was die Bundesbahn hier zurückgelassen hatte. Aus einer Mischung aus Wut, Resignation und Empörung entstand folgende Auflistung gegenwärtige <strong>Komfortmerkmale des Bahnhofes Darmstadt-Eberstadt</strong> &#8211; und zugleich ein gutes Beispiel dafür wann, wie undwo  meine Beiträge im Blog oder via Twitter zustande kommen, nämlich zwischen den Türen:</p>

<ul>
	<li>Fahrplaninformation bereits am Fuss der Rampe, also vor dem ein wenig mühsamen Anstieg zum Bahnhof hinauf &#8211; zugegebenermaßen aus dem letzten Fahrplanjahr ohne die neue Bahnlinie zwischen Pfungstadt und Darmstadt</li>
	<li>sanfter Aufstieg<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/#footnote_0_5159" id="identifier_0_5159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="gesch&auml;tzt 20%">1</a></sup> auf den auf Bahndammniveau in etwa 6-8m Höhenmetern gelegenen Bahnhof</li>
	<li>nachgelagerte akkustische Warnung vor &#8220;herannahenden&#8221; Züge &#8211; bei Geschwindigkeiten von etwa 140 km/h und mehr</li>
	<li>nicht einer, nicht zwei &#8211; drei Bahnsteige auf Gleisniveau</li>
	<li>Zugdurchfahrten in hoher Frequenz und Höchstgeschwindigkeit<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/#footnote_1_5159" id="identifier_1_5159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="sowohl G&uuml;ter- als auch die meisten Regional- und alle nationalen EC-/IC-Z&uuml;ge">2</a></sup></li>
	<li>Zughalt<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/#footnote_2_5159" id="identifier_2_5159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="h&auml;ufig mit spontan wechselnden Bahnsteigen">3</a></sup></li>
	<li>nahezu vollständige Wegeleitsystem &#8211; mit Ausnahme der Wegweiser in der Unterführung, und an den Bahnsteigen, an den Fahrradständern vor dem Bahnhof, etc.pp.</li>
	<li>24/7 Fahrkartenschalter<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/#footnote_3_5159" id="identifier_3_5159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="also 24/7 geschlossen">4</a></sup></li>
	<li>1 Fahrscheinautomat</li>
	<li>2 analoge und zwei digtale Uhren (betitelt: &#8220;Fahrgastinformation&#8221;)</li>
	<li>Fahrradständer, zum Teil<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/#footnote_4_5159" id="identifier_4_5159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="der aus der Gr&uuml;ndungsphase der Bundesbahn">5</a></sup> überdacht</li>
	<li>gepflegte Rasenfläche<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/#footnote_5_5159" id="identifier_5_5159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bahnsteige">6</a></sup>
	<li>Wartesaal mit hoher Aufenthaltsqualität</li>
	<li>Zugang zu den Bahnsteigen 2 und 3 über gerade mal 46 Stufen und durch von Nutzern individuell aromatisierten<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/#footnote_6_5159" id="identifier_6_5159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="durchdringender Pissegestank">7</a></sup> Durchgang</li>
	<li>Gastronomie mit reichhaltigem Angebot aus dem gesamten Spektrum unserer reichhaltigen Genusswelt<sup><a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/18/komfortmerkmale-des-bahnhofes-darmstadt-eberstadt/#footnote_7_5159" id="identifier_7_5159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="also was salziges, s&uuml;&szlig;es und Kapitalistenbrause">8</a></sup></li>
</ul><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_5159" class="footnote">geschätzt 20%</li><li id="footnote_1_5159" class="footnote">sowohl Güter- als auch die meisten Regional- und alle nationalen EC-/IC-Züge</li><li id="footnote_2_5159" class="footnote">häufig mit spontan wechselnden Bahnsteigen</li><li id="footnote_3_5159" class="footnote">also 24/7 geschlossen</li><li id="footnote_4_5159" class="footnote">der aus der Gründungsphase der Bundesbahn</li><li id="footnote_5_5159" class="footnote">Bahnsteige</li><li id="footnote_6_5159" class="footnote">durchdringender Pissegestank</li><li id="footnote_7_5159" class="footnote">also was salziges, süßes und Kapitalistenbrause</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>C*U gewinnt Umfragen in Serie</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/15/cu-gewinnt-umfragen-in-serie/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 23:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Konservative]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben eine Kanzlerin, die uns Atomstrom als Revolution und eine regierende CDU die ihn uns als Öko-Strom verkauft. Das ist politisch unseriös, schlichte Propaganda für schlichte Gemüter, CDU-Mitglieder, -Stammwähler, -Sympathisanten und sonstige Konservative, die schon seit über zwanzig Jahre auf ihr Atom-getriebeness Elektromobil warten. Angela Merkel wollte &#187;Kanzlerin aller Deutschen&#171; werden, zwischenzeitlich sind weit <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/15/cu-gewinnt-umfragen-in-serie/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben eine Kanzlerin, die uns Atomstrom als Revolution und eine regierende CDU die ihn uns als Öko-Strom verkauft. Das ist politisch unseriös, schlichte Propaganda für schlichte Gemüter, CDU-Mitglieder, -Stammwähler, -Sympathisanten und sonstige Konservative, die schon seit über zwanzig Jahre auf ihr Atom-getriebeness Elektromobil warten.</p>

<p>Angela Merkel wollte &raquo;Kanzlerin aller Deutschen&laquo; werden, <a href="http://www.fr-online.de/politik/spd-soll-kanzler-werden/-/1472596/4535188/-/index.html">zwischenzeitlich sind weit über 50 Prozent der Deutschen mit ihrer Arbeit unzufrieden</a> &#8211; 40 Prozent wünschen sich sogar einen Bundeskanzler von der SPD.</p>

<p>Und trotzdem Wulff alles daran setzt, das Ansehen Deutschlands zu beschädigen, leidet seine Partei darunter nicht, sondern ist sogar stärkste und wiedererstarkende Partei.</p>

<p>Deutschland hat genau das verdient, was es wählt.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Darmstadt Hauptbahnhof: &#8220;Der Beste der Besten der Besten, Sir!&#8221;</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/15/darmstadt-hauptbahnhof-der-beste-der-besten-der-besten-sir/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 23:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptbahnhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Darmstadt Hauptbahnhof sei der Beste der Besten der Besten, meint zumindest die Allianz Pro Schiene, deren Auszeichnung bei den Nutzern des Darmstädter Hauptbahnhofes für einige Erheiterung gesorgt haben dürfte. Das weniger der praktische Nutzen, die Pünktlichkeit, der wahre Kundendienst und das Gesamtangebot an Verbindungen zählt, denn das schöne Beet vor der Tür und die Farbgebung, <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/15/darmstadt-hauptbahnhof-der-beste-der-besten-der-besten-sir/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darmstadt Hauptbahnhof sei der Beste der Besten der Besten, <a href="http://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/2010/040-bahnhoefe-des-jahres-2010-darmstadt-baden-baden/">meint zumindest die Allianz Pro Schiene</a>, deren Auszeichnung bei den Nutzern des Darmstädter Hauptbahnhofes für einige Erheiterung gesorgt haben dürfte.</p>

<p>Das weniger der praktische Nutzen, die Pünktlichkeit, der wahre Kundendienst und das Gesamtangebot an Verbindungen zählt, denn das schöne Beet vor der Tür und die Farbgebung, erklärt das Fazit der Jury. Denn auf die viel zu kleinen Aufzüge, den zu schmalen Aufgang zum Querbahnsteig, auf durchweg irrelevante Auskünfte im &#8220;Reisezentrum&#8221; und am Infopoint, die stillgelegte Gastronomie, die fehlende Beschilderung, die Beschleunigungsspur der Berufskraftfahrer vor dem Hauptbahnhof &#8211; andernorts Fussgängerzone genannt, regelmäßige Zugausfälle und -verspätungen und eine nicht vertaktete Verbindung in die Innenstadt und darüber hinaus scheinen die Juroren nicht beeindruckt zu haben.</p>

<p>Wer hinter der mir bis dahin unbekannten Allianz Pro Schiene steht, sorgte ein weiteres Mal für Erheiterung: Allem voran sind als Mitgliederverbände der <strong>Auto Club</strong> Europa (ACE) und der <strong>Automobil-Club</strong> Verkehr Bundesrepublik Deutschland (ACV) aufgeführt. In ihrem Interesse dürfte liegen, das die Schneise, die sich zwischen Bus- und Straßenbahnhaltestelle, Bahnhof und dem satten Grün, das so sehr gewürdigt wurde, so bleibt wie sie ist: Eine als Fussgängerzone deklarierte Rennstrecke, auf der Taxifahrer und Busfahrer mit überregionalen Zielen hin und her brausen, als seien sie auf der anschliessenden Autobahn unterwegs.</p>

<p>Das der Darmstädter Hauptbahnhof von Autoliebhabern gelobt und von Autofahrern geliebt wird, sagt eigentlich schon alles darüber aus, welchen Stellenwert der öffentliche Personennahverkehr in der Darmstädter Administration genießt, nämlich den eines Aushängeschildes, nicht eines Verkehrsknotens. Andernfalls wäre die Diskussion um den Darmstädter ICE-Halt längst beigelegt, die Fussgängerzone eine die ihren Namen hält und die vor Jahren versprochene Beschilderung endlich angebracht. Stattdessen steht der Reisende alleingelassen vor dem Hauptbahnhof, wartet bisweilen ein halbes Stündchen auf Anschluss, und wünscht sich mit einem der vorbeibrausenden Taxis wieder nach Hause fahren zu dürfen.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Manches ändert sich nie.</title>
		<link>http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/15/manches-andert-sich-nie/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 23:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antarktis]]></category>
		<category><![CDATA[Atommüll]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza-Streifen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamas]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Kernreaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[Saint Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Übersee]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Karibisches Flair in der Europäischen Union Saint Martin was for many years a French commune forming part of Guadeloupe, which is an overseas région and département of France and is therefore in the European Union. (&#8230;) Saint Martin remains part of the European Union. Occupied Palestinian Territories The United Nations, the International Court of Justice, <a href="http://udo.springfeld.eu/blog/2012/02/15/manches-andert-sich-nie/" style="text-decoration:none" title="weiter schauen">(...)&#160;<strong>&#8594;</strong></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Karibisches Flair in der Europäischen Union</h2>

<blockquote>Saint Martin was for many years a French commune forming part of Guadeloupe, which is an overseas région and département  of France and is therefore in the European Union. (&#8230;) Saint Martin remains part of the European Union.</blockquote>

<h2>Occupied Palestinian Territories</h2>

<blockquote>The United Nations, the  International Court of Justice, the European Union, International Committee of the Red Cross and the Government of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland all refer to the &#8220;Occupied Palestinian Territories&#8221;.</blockquote>

<blockquote>After Hamas won a majority of seats in elections for the Palestinian Parliament, the United States and Israel
instituted an economic blockade of the Gaza Strip. When that failed to topple the new government, a covert operation was launched to eliminate Hamas by force. The covert initiative was exposed when confidential State Department documents were accidentally leaked by the US envoy. The talking points delivered to the Fatah leadership said:</blockquote>

<p>Und darauf folgt dann ein kennzeichnender Satz für eben diese Militäroperation, und die gesamte westliche Linie in Sachen Palästina: Dasitzen, aussitzen. Dasitzen und objektiv nichts tun, gegenseitigen Völkermord aussitzen bis er eskaliert und/oder sich das Problem von selbsterledigt.</p>

<blockquote><strong>Hamas should be given a clear choice, with a clear dead</strong>line</blockquote>

<h2>Der Kernreaktor in der Antarktis</h2>

<blockquote>Die USA installierten 1961 in der McMurdo-Station einen Kernreaktor. Der Reaktor wurde 1972 abgeschaltet
und zusammen mit mehr als 100 Fässern verseuchter Erde in die USA zurückgebracht. Obwohl die Verseuchung
anfangs bagatellisiert wurde, wurden später weitere 11.000 m³ Erde abgetragen und das Gelände erst im Mai 1979
wieder für die uneingeschränkte Nutzung freigegeben.</blockquote>]]></content:encoded>
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