Telekom-Browser und Magenta-Kryptographie

Der erste und letzte Telekom-Browser kam aus Darmstadt. Nun. Eigentlich kam der so genannte T-Online Browser aus Weiterstadt. Aber da man den meisten schon die Lage von Darmstadt im Rhein-Main-Gebiet erklären muss, einigen wir uns darauf, das die Herkunft Darmstadt ist. Darmstadt, wo unweit des NSA-Horchposten namens Dagger-Complex in Griesheim1 die Telekom-City entlang der T-Online Allee aufgereiht ist. Ein hochmodernen Komplex, der mit der alten Immobilie am Ende meiner Straße, in einer anderen (eben Weiter-)Stadt nicht mehr viel zu tun hatte. Nun ja, mit Ausnahme des Browsers, den es seit Mitte der 1990er Jahre gibt. Dorther kam er jedenfalls, vor langer, langer Weile, der T-Online Browser. Eigentlich war es nur eine Shell – nicht zu verwechseln mit einer Kommandozeile oder Eingabeaufforderung, sondern eher mit einem Mantel, nicht des Schweigens, sondern wie im Journalismus heute üblich. Bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz des Rechtsnachfolger der staatsmonopolistischen Bundespost wurde nun ein weiterer Browser vorgestellt, der allerdings in Saarbrücken und von dem Ausrüster des Bundesnachrichtendienstes schlechthin entwickelt wurde – ein Schelm, der Böses dabei denkt. In diesem Sinne: Industrie 4.0? Der T-Online Browser ist schon auf 7.0. Ok, k.o., weil offline, aber 7.0! Und was hat die Magenta-Sicherheitskonferenz erbracht? Nun. Den Beweis das beim rosa Riesen niemand recherchiert, nicht einmal das Marketing.

  1. das wiederum auf Darmstädter Gemarkung liegt []

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