Elektroschrottcontainer

Elektroschrott-Container

In Darmstadt habe ich Elektroschrottcontainer erstmals wahrgenommen. Container, die von der Form her den in der Stadt überall bereit stehenden Glascontainern ähnlich sind, aber von der Funktion her eher wie die der Kleidersammlung funktionieren. Die insgesamt 25 offiziell »Depot-Sammelcontainer für Elektrokleingeräte« geschimpften Wortmonster wurden in der Wissenschaftsstadt Darmstadt gut angenommen, jedenfalls nach Selbstdarstellung der EAD:

Von Mai an hatte der EAD in den 25 Containern bereits 5,6 Kilogramm 2013 per anno pro gegenüber gesammelt, 10 Prozent mehr Elektroschrott als im vorangegangenen Jahr. Fast 6 Kilogramm, pro Kopf! Doch das ist nur der Tropfen auf den heißen Stein: Das Elektrogesetz von 2006 verankert eine Mindestsammelmenge von 4, und wie man sich denken kann sind diese Menge so zurechtgestutzt, das Industrie und Kommunen damit kein Problem bekommen.

Unser Kühlschrank ist diese Woche kaputt gegangen. Seither jault er mit 76db, das mit ihm etwas nicht in Ordnung sei. Und das obwohl er die Temperaturen hält. Da man das Warnsignal nicht abschalten kann, selbst dann nicht wenn man den dafür vorgesehenen Schalter betätigt, das Gerät vom Netz nimmt oder indem man das Panel mit allerlei Werkzeug traktiert, nur um dann festzustellen, das die Elektronik als Einheit und der Lautsprecher irgendwo drin versteckt ist, aber allein ein Besuch vom Techniker knapp 80 Euro kosten würde, ohne das der etwas daran ändern würde, und da ein neues Gerät schon für wenige bis mehrere hundert Euro zu haben ist, würde das Gerät auch den letzten Weg gehen – wenn er nicht so groß wäre. Aber es ist schon Wahnsinn, bedenkt man das der Kühlschrank mit Ausnahme des Ohren betäubenden Warnsignal einwandfrei funktioniert.

Finde es jedenfalls gut, das es für alle bequemer wird seinen Elektroschrott los zu werden. Für die Idee, Container aufzustellen, um zumindest Kleingeräte dezentral zu sammeln, sollte man den Grünen dankbar sein.

Bildquelle: springfeld @ flickr

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