250.000 Euro per anno pro Fahrzeug(besatzung)

Im Darmstädter Echo liest man heute von einem Testlauf gegen Rotlicht-Sünder, bei Heinertown hingegen liest man noch nichts von diesem Feldtest, oder das gestern endlich mal wieder Polizei und Ordnungsamt den freitäglichen Wahnsinn unter die Lupe genommen haben, der sich auf den Straßen entfaltet, sobald das Wochenende ausgerufen wurde. Dabei gäbe es auch unter der Woche genug zu tun, für die Ordnungshüter, und auch viel zu verdienen für die Stadt: 250.000 Euro per anno pro Fahrzeug(besatzung) wie man so liest. Hier mein ergänzter Kommentar zum neuen Umgang von SchwarzGrün mit den Verkehrssündern:

250.000 Euro per anno
Wenn jedes Fahrzeug der Stadt 250.000 Euro pro Jahr bringt, frage ich mich warum nicht längst zehn oder zwanzig die Wahnsinnigen (Autofahrer) endlich mal zur Einhaltung von Verkehrsregeln bringt. Wer sich in Darmstadt auf die Straße traut wird seit knapp einem Jahrzehnt sich selbst und dem Wohlwollen der stärksten Verkehrsteilnehmer überlassen. Insbesondere die Berufskraftfahrer, LKW-, Bus- und Taxifahrer beweisen dabei, das ihre Zeit kostbar ist, und geben gern regelmäßig mehr Gas als erlaubt. Allein die in die Viktoriastraße einbiegenden halten sich an das Tempolimit, weil sie ansonsten den Schulweg kreuzend aus der Kurve getragen würden oder um ihren Lack fürchten müssten. Auf Anhieb kann doch jederzeit in seiner näheren Umgebung ein Dutzend Stellen nennen, an denen binnen Minuten zu beobachten ist wie Verkehrsregeln verletzt werden. Dagegen wäre mal was zu tun, und was tut GrünSchwarz? Nichts. Neue Farben, die alte Leier.

Von hier aus ein paar hundert Meter entfernt steht seit Jahren eine Blitzanlage, und rostet vor sich hin. An der selben Ampel sickern in anderer Richtung bei jeder Ampelphase verkehrswidrig Verkehrsteilnehmer in das Viertel, wo ein Abbiegen vorgeschrieben ist. Vor dem Tempo 30 Schild versperrt eine Fussgängerampel die Sicht darauf. Gegen in zwei Richtungen nächstgelegene Ampeln, an dene nFussgänger beispielsweise zu den Supermärkten Netto und tegut queren, kommt es regelmäßig zu wahren Wettrennen gegen die nächste Rotphase der eben noch über die andere Kreuzung gestarteten, um noch vor oder eben bei Rot über die Lichtsignalanlage hinweg zu kommen. Wer hier wohnt riskiert also sein Leben, das eine Person vor einiger Zeit an einer dieser Ampel verlor. Genug zu tun könnte man meinen, zu viel zu tun auch. Denn es passiert schlicht nichts.

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