Juni 3rd, 2008 (1349 Tage her) 1 
Screenshot speichern erlaubte Windows 95 mit Bordmitteln
Hierzu betätigte man konsequenterweise entweder mit Druck oder Print beschriftete Taste und fügte den so in der Zwischenablage hinterlegten Bildschirmausschnitt in Paint ein. Hielt man bei Tastendruck zudem die Alt-Taste, so wurde lediglich das aktive Fenster abfotografiert. Wie an vielen Beispielen belegt ein übersichtlicher, aber wenigstens überall verfügbarer Funktionsumfang.
Computernutzer liebens einfach
Wer für ein paar Screenshots im Monat keine Tastenkombination lernen mochte, oder wem diese Schritte schon zu kompliziert waren, versorgte sich daher mit zusätzlicher Software von Drittanbietern. Weil jene ihre im Hintergrund laufenden Programme ausreichend zur Geltung bringen wollen, zierten fortan jede Titelleiste grelle neue Schaltflächen. Manch Hersteller belegte zudem statistisch Tastenkombinationen, und behinderten damit viele andere Programme an. Gemeinsam haben alle, dass sie direkt nach Einschalten des Computers im Arbeitsspeicher residieren, in den meisten Fällen unbenutzt.
Alles in allem keine wirklich zufriedenstellende Lösung, mit jüngst veröffentlichtem Windows Vista verfügt der Computerbenutzer jetzt über
Snipping Tool, einem nur namentlich nicht eingedeutschten
neuen Hausmittelchen zur bequemen Speicherung beliebiger Bildschirminhalte. Hiermit lassen sich weiterhin der komplette Bildschirminhalt und Fenster abfotografieren, zudem aber auch beliebige rechteckige oder Freihand auswählbare Bildschirmbereiche. Jedem Bild können unmittelbar bei Erfassung mittels verschiedenfarbiger Stifte und einem Textmarker Markierungen hinzugefügt werden. Drei verschiedene Bilddateiformate (jpg, png, gif; wohlgemerkt kein Bitmap-Format) und das vom Speichern von Websites im Internet Explorer bekannte Format mht (»HTML in einer Datei«) stehen zur Auswahl, und auch das Hinterlegen in der Zwischenablage ist hiermit von der Partie.
Fazit: Nicht mehr, aber auch nicht weniger als bisher gefehlt hat. Unkompliziert verpackt und unverständlicherweise – selbst in der deutschsprachigen Fassung von Windows Vista – nur als
Snipping Tool im Zubehör verankert. In jedem Fall eine langersehnte Arbeitserleichterung für so manchen Berufszweig und in Heimanwendung.
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Konsequent deshalb, weil Drücken von Druck in älteren, textbasierten Betriebssystemen den Bildschirminhalt sofort an den Drucker weiterleitete. Damals schlief man demnach nie lang auf der Tastatur, weil der tösende Lärm aus dem Nadeldrucker jeden schnell aus den Träumen entführte, was immerhin auch schlimme Abdrücke im Gesicht verhinderten.