November 23rd, 2005 (2271 Tage her)
Wieder hat es ein Hesse geschafft und kommt ganz gross raus.
T-Shirts mit seinem Namen und seiner Kunst sind wohl erst der Anfang.
Raubkopierer handeln respektlos und denke nicht mit, keine Frage. Garnicht, beschränkt und voll geschäftsfähige Kunden einschlägiger Elektronikmärkte, die die Märkte anstatt beladen mit Musik mit einer handlichen Spindel in Richtung heimischer Festplatte verlassen und sich dann auch noch über Monotonie weichender Vielfalt beschweren haben ein Problem mit der Realität.
Das Airplay der meisten Radiostationen und die Rotation der Musiksender orientieren sich maßgeblich an den Verkaufszahlen, selten an Hörer-/Zuschauerwünschen. Gerät der Absatz im Plattenladen des Vertrauens ins Stocken wird der grösste Ohrwurm bleischwer in den Regalen.
Die Musikindustrie, nicht zu verwechseln mit den Einzelnen und den Künstlern, dürfen sich andererseits bei den stetig steigenden Preisen nicht wundern das immer weniger Exemplare über die Theke gehen. Da helfen auch ideenfreie Konzepte, wie beispielsweise zurechtgeschrumpfte Maxis, nicht weiter. Dringend angebracht wäre eine selbstkritische Bestandsaufnahme, besonders hinsichtlich der Kosten.
Ansonsten könnte sich das eigene Produkt schnell in Luft auflösen. Nämlich wenn sich mehr und mehr Künster für alternative Vertriebswege und die Ausschaltung der Zwischenhändler entscheiden. Meine Empfehlung für das Brainstorming wäre
Kake Is At The Dampf (Beginner).